Marienkrankenhaus Trier-Ehrang und Evangelisches Elisabeth-Krankenhaus schließen sich zusammen

Besiegelten vor der Presse den Zusammenschluss des Marienkrankenhauses Trier-Ehrang und des Evangelischen Elisabeth-Krankenhauses Trier: Gesundheitsministerin Malu Dreyer (2. von links), Schwester M. Basina Kloos, die Gesellschafterin der Marienhaus GmbH (Bildmitte), Bernd Weber, der Agaplesion-Vorstandsvorsitzende (links im Bild), Georg-Friedrich Lütticken, der Vorsitzende des Presbyteriums der Evangelischen Gemeinde Trier (rechts im Bild), und Triers Oberbürgermeister Klaus Jensen. Foto: Heribert Frieling

18.12.2009

Trier. Das Marienkrankenhaus in Trier-Ehrang und das Evangelische Elisabeth-Krankenhaus schließen sich zu einem Krankenhausverbund zusammen und bilden das erste ökumenische Gemeinschaftskrankenhaus in Rheinland-Pfalz. Darüber informierte Gesundheitsministerin Malu Dreyer bei einer Pressekonferenz am Freitag (18. Dezember 2009) die Öffentlichkeit. Der Verbund soll bereits zum Jahresbeginn 2010 gebildet werden und im Laufe des Jahres in eine gemeinsame Rechtsform münden. Von dem Zusammenschluss versprechen sich die Partner die langfristige Stärkung ihrer beiden Krankenhäuser. Das betonten Generaloberin Schwester M. Basina Kloos als Gesellschafterin der Marienhaus GmbH und Bernd Weber, der Agaplesion-Vorstandsvorsitzende, unisono. Auch alle Arbeitsplätze werden erhalten bleiben.

Zu den bestehenden Abteilungen erhält der Krankenhausverbund eine geriatrische Hauptfachabteilung für den Standort Evangelisches Elisabeth-Krankenhaus. In Trier-Ehrang sollen Behandlungsmöglichkeiten für Naturheilverfahren eingerichtet werden. Zwischen dem neuen Krankenhausverbund, den beiden großen Krankenhäusern in Trier – dem Mutterhaus der Borromäerinnen und dem Brüderkrankenhaus – sowie der in der Stadt Trier gelegenen geriatrischen Rehabilitationseinrichtung St. Irminen soll im Interesse der Patientinnen und Patienten eine enge Kooperation stattfinden.

Träger des Krankenhausverbundes werden die Agaplesion gemeinnützige Aktiengesellschaft und die Marienhaus GmbH Waldbreitbach. Bei der Agaplesion gAG handelt es sich um einen der bundesweit größten evangelischen Krankenhausträger mit Sitz in Frankfurt am Main. Die Marienhaus GmbH ist größter katholischer Krankenhausträger, das Marienkrankenhaus in Trier-Ehrang ist eines der 27 Krankenhäuser des Unternehmens.

Bevor der Verbund gegründet werden kann, muss die Trägerschaft des Evangelischen Elisabeth-Krankenhauses neu geordnet werden. Die Evangelische Kirchengemeinde Trier, bisher der alleinige Träger, bleibt mit 25,1 Prozent der Geschäftsanteile am Evangelischen Elisabeth-Krankenhaus beteiligt. Agaplesion übernimmt 74,9 Prozent der Geschäftsanteile an dem Krankenhaus. Damit ist es gelungen, das evangelische Krankenhaus in Trier zu sichern, so Georg-Friedrich Lütticken. Der Vorsitzende des Presbyteriums nannte auch die ökumenische Zukunftsperspektive der Verbundlösung als ein besonderes Anliegen.

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