Am vergangenen Freitag veranstaltete die Society für Cardiac Robotic Navigation (SCRN) in Kooperation mit der Marienhaus-Gruppe zum dritten Mal in Maria Laach das Deutsche Symposium Kardiologie & Rhythmologie. Eingeladen waren Kardiologinnen und Kardiologen, niedergelassene Ärztinnen und Ärzte sowie medizinische Fachkräfte, die in der Kardiologie und im Herzkatheterlabor arbeiten und sich für die Thematik interessieren. Das Symposium wurde gemeinsam organisiert von Dr. Burkhard Hügl, dem Chefarzt der Klinik für Innere Medizin Kardiologie/Rhythmologie am Marienhaus Klinikum St. Elisabeth Neuwied, und dem Präsidenten der SCRN Dr. Daniel H. Cooper.
13 internationale Expertinnen und Experten referierten und tauschten sich mit den rund 100 Teilnehmenden über aktuelle Entwicklungen und neueste Forschungsergebnisse in der Therapie von Herzerkrankungen aus. Unter anderem ging es um die moderne Behandlung von Herzinsuffizienz (Herzschwäche) und Rhythmusstörungen.
Ein ganz besonderer Programmpunkt im Rahmen des Symposiums war die Übergabe eines Schecks in Höhe von 25.000 Euro durch Frederik Kuefe und Sandra Hardt von der Bayer Vital GmbH an Alexander Schuhler, Geschäftsführer der Marienhaus GmbH. Das Geld kommt den Nachwuchsprogrammen "Medizin verbindet" der Marienhaus-Gruppe zugute. "Wir freuen uns, dass sich das Unternehmen Bayer mit dieser Spende an der Förderung des medizinischen Nachwuchses beteiligt und so unsere Bemühungen unterstützt, dem Fachkräftemangel im Gesundheitswesen entgegenzuwirken", sagt Dr. Burkhard Hügl. Denn dieser stelle die Gesellschaft schon jetzt vor große Herausforderungen.
Vor allem in überwiegend ländlichen Regionen müssen Patientinnen und Patienten zum Teil weite Wege oder lange Wartezeiten in Kauf nehmen, wenn sie einen Arzt brauchen. Viele Stellen für Ärztinnen und Ärzte bleiben inzwischen unbesetzt. Dem will die Marienhaus-Gruppe mit ihren Nachwuchsprogrammen "Medizin verbindet" entgegenwirken. Sie fördert Studierende der Humanmedizin in Zusammenarbeit mit der Health & Medical University (HMU) Erfurt, dem Kooperationspartner der Marienhaus-Gruppe. Zusätzlich werden internationale Medizinerinnen und Mediziner mit einem Integrations- und Qualifizierungsprogramm gefördert. Damit will die Marienhaus-Gruppe dazu beitragen, jungen Ärztinnen und Ärzten verlässliche Perspektiven zu eröffnen und so die medizinische Versorgung in Rheinland-Pfalz und dem Saarland langfristig zu stärken.


