Waldbreitbach. Vor zwei Jahren schlossen die Marienhaus-Gruppe und die IKK Südwest einen Kooperationsvertrag, um das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) in den Einrichtungen der Marienhaus-Gruppe weiter auszubauen. Die Kliniken des Trägers konnten und können immer noch bis Ende Juni der Rahmenvereinbarung beitreten. Damit bekräftigen die Einrichtungen, dass sie sich für das BGM einsetzen und etwas für die Gesundheit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tun. Die IKK Südwest unterstützt die teilnehmenden Kliniken der Marienhaus-Gruppe auch durch eine finanzielle Förderung. Das Geld wird für Maßnahmen verwendet, die der Gesundheitsförderung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zugutekommen.
Hierdurch können gute Ideen in den Kliniken unterstützt werden. Sie können ihre individuellen Projekte zur Förderung vorschlagen. So bildet das Marienhaus Klinikum St. Elisabeth Saarlouis mit dem Geld beispielsweise Ergo-Coaches aus. Dabei handelt es sich um geschulte Fachkräfte, die ergonomische und rückengerechte Arbeitsweisen direkt am Arbeitsplatz fördern. Sie tragen so dazu bei, dass Kolleginnen und Kollegen gesund bleiben.
Das Marienhaus Klinikum Hetzelstift finanziert etwa für ein halbes Jahr die Durchführung der „Gesunden Zeit“, eine bewegte Auszeit während der Arbeit, bei der gemeinsam mit Faszientraining und Entspannungsübungen etwas für die eigene Gesundheit getan werden kann.
In den vergangenen Jahren haben die beiden Kooperationspartner daran gearbeitet, den ganzheitlichen Ansatz weiter zu entwickeln, um das BGM in den Einrichtungen zu implementieren. Viele Kliniken haben in dieser Zeit, entsprechende Strukturen geschaffen. Das sind zum Beispiel Steuerkreise für das BGM vor Ort und die Benennung von qualifizierten Ansprechpartnern, die in Inhouse-Schulungen ausgebildet wurden.
Sebastian Spottke, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Marienhaus-Gruppe freut sich über die erfolgreiche Kooperation. "Sie trägt dazu bei, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Bedeutung ihrer eigenen Gesundheit sensibilisiert und zu gesundheitsbewusstem Verhalten motiviert werden", sagt er.
„Als regionale Innungskrankenkasse sind wir auf die Kooperation mit der Marienhaus-Gruppe im Betrieblichen Gesundheitsmanagement sehr stolz", ergänzt IKK-Südwest-Chef Professor Dr. Jörg Loth. Ziel der BGM-Maßnahmen sei es, dass die Mitarbeitenden über alle Standorte hinweg ihre Gesundheit aktiv fördern. "Denn eine gesunde Belegschaft profitiert von einem verbesserten Wohlbefinden, höherer Motivation und einer gesteigerten Leistungsfähigkeit. Gleichzeit reduziert sich das Risiko von Arbeitsunfällen und das Entstehen von Krankheiten. Eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten“, betont er.


