Mit einem großen Festakt und einem bunten Tag der offenen Tür hat das Marienhaus Klinikum Mainz, das seinen Ursprung im St. Vincenz Krankenhaus hat, sein 175-jähriges Bestehen gefeiert. Seit fast zwei Jahrhunderten prägt das Haus die Gesundheitsversorgung in Mainz und der gesamten Region – und ist damit das einzige Krankenhaus der Stadt, das auf eine so lange und kontinuierliche Geschichte zurückblicken kann.
Zur offiziellen Eröffnung der Jubiläumsfeierlichkeiten begrüßte das Klinikum zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik, Kirche und Gesellschaft. Der Minister für Wissenschaft und Gesundheit des Landes Rheinland-Pfalz, Clemens Hoch, der Oberbürgermeister der Stadt Mainz, Nino Haase sowie der Bischof von Mainz, Peter Kohlgraf, nahmen am Festakt teil. In seinen Grußworten betonte Minister Hoch:
„Das Marienhaus Klinikum Mainz ist seit seiner Gründung eine unverzichtbare Konstante in der medizinischen Versorgung der Menschen in der Stadt Mainz und weit darüber hinaus. 175 Jahre stehen für Vertrauen, Engagement und Menschlichkeit – eine Geschichte, auf die mit Stolz zurückgeblickt werden darf und die ermutigt mit Tatkraft in die Zukunft zu gehen, denn Gesundheit betrifft uns alle und bleibt ein gemeinsamer Auftrag.“
Im Anschluss an die Reden leitete der Bischof von Mainz einen feierlichen Wortgottesdienst, der die Feierlichkeiten spirituell rahmte.
Ein Krankenhaus mit Strahlkraft für die Region
Das Marienhaus Klinikum Mainz steht heute für hochqualitative Medizin, getragen von anerkannten Experten und zahlreichen zertifizierten Zentren. In enger Kooperation mit dem benachbarten Universitätsklinikum Mainz setzt das Haus auf Vernetzung, Forschung und fachlichen Austausch – zum Wohle der Patientinnen und Patienten.
Sebastian Spottke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Marienhaus-Gruppe, hob die besondere Rolle des Mainzer Klinikums hervor:
„Das Marienhaus Klinikum Mainz ist ein bedeutender Baustein innerhalb unserer Gruppe. Die gelebte Kooperation mit der Universitätsmedizin Mainz ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie wir die Gesundheitsversorgung der Zukunft gestalten wollen: vernetzt, innovativ und auf Augenhöhe.“
Der Mensch im Mittelpunkt
Von Beginn an prägt die christlich-franziskanische Tradition das Selbstverständnis des Hauses: Die Türen stehen rund um die Uhr allen Menschen offen, die Hilfe und Beistand benötigen. Dabei gilt die Aufmerksamkeit gleichermaßen den Patientinnen und Patienten wie auch den Mitarbeitenden, die Tag für Tag für eine hochwertige Gesundheitsversorgung sorgen.
Begeisterung beim Tag der offenen Tür
Nach dem Festakt nutzten zahlreiche Mainzerinnen und Mainzer die Gelegenheit, beim Tag der offenen Tür hinter die Kulissen des Klinikums zu schauen. Die Besucherinnen und Besucher – von Groß bis Klein – konnten moderne Medizin hautnah erleben, etwa in einem begehbaren Darmmodell oder in der beliebten Teddyklinik. Auch kulinarisch kam niemand zu kurz, und das freundliche Herbstwetter trug zur festlichen Stimmung bei.
Über das Marienhaus Klinikum Mainz
Das Marienhaus Klinikum Mainz, hervorgegangen aus dem 1850 gegründeten St. Vincenz Krankenhaus, ist heute ein leistungsstarkes Akutkrankenhaus mit einem breiten medizinischen Spektrum innerhalb der Marienhaus-Gruppe. Mit zahlreichen Fachabteilungen, spezialisierten und zertifizierten Zentren und einer bewährten und starken Kooperation mit der Universitätsmedizin Mainz steht es für medizinische Qualität, gelebte Menschlichkeit und eine fast 200-jährige Tradition in der Versorgung der Menschen in Mainz und der Region.
Die Marienhaus-Gruppe
Die Marienhaus-Gruppe ist einer der großen christlichen Träger sozialer Einrichtungen in Deutschland. Rund 14.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen sich in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland tagtäglich um das Wohl der Menschen. Die Gruppe betreibt Kliniken an 15 Standorten, 6 medizinische Versorgungszentren, 18 Einrichtungen für Menschen im Alter, 2 Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen an 3 Standorten, 14 stationäre und ambulante Hospize, 9
Bildungseinrichtungen sowie weitere 4 Einrichtungen. In den Einrichtungen der Marienhaus-Gruppe werden jährlich mehr als 500.000 Menschen stationär und ambulant behandelt, in den Langzeiteinrichtungen etwa 2.000 Menschen betreut. Die Marienhaus GmbH übernimmt dabei die Steuerung der Marienhaus-Gruppe. Die Geschäftsführung liegt bei Sebastian Spottke (Vorsitzender), Alexander Schuhler und Christoph Wagner.












