Der Patient braucht neben Apparaten auch Zuwendung und menschliche Fürsorge

Marienhausklinik Bitburg: Ministerin Malu Dreyer überreichte den Förderbescheid – gut vier Millionen Euro werden in den Bau der neuen Radiologie investiert

Die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Malu Dreyer (links im Bild) überreichte Geschäftsführer Michael Osypka (2. von links) den Förderbescheid. Mit dabei (auf unserem Bild von rechts nach links) Oberin Schwester M. Scholastika Theissen, die 1. Kreisbeigeordnete Monika Fink MdL, der Ärztliche Direktor Dr. Diedrich Schlenkhoff und der Kaufmännische Direktor Dr. Patrick Frey. Foto: Heribert Frieling

18.11.2009

Bitburg. Für die Marienhausklinik Bitburg ist es eine wichtige Investition in die Zukunft: der Ausbau der Radiologie. Und so erhält das Krankenhaus für die Baumaßnahme finanzielle Unterstützung aus dem Zukunftsinvestitionsfonds des Konjunkturprogramms II in Rheinland-Pfalz. Gesundheitsministerin Malu Dreyer überreichte Mitte November Direktorium und Geschäftsführung den Förderbescheid. Mit 2,3 Millionen Euro beteiligt sich das Land Rheinland-Pfalz an den Baukosten. Das Gesamtvolumen der Baumaßnahme beläuft sich auf 4,135 Millionen Euro. Die Differenz von 1,835 Millionen Euro übernimmt die Marienhausklinik Bitburg.

Gut 82 Millionen Euro, so Malu Dreyer, fließen im Rahmen des Konjunkturprogrammes II zusätzlich als Fördermittel in die rheinland-pfälzischen Krankenhäuser; zehn Millionen davon in Häuser der Marienhaus GmbH. In eine Radiologie und damit auch in moderne Apparate zu investieren – neben einem CT und einem MRT plant das Haus nach den Worten von Geschäftsführer Michael Osypka auch die Anschaffung eines Linksherzkathetermessplatzes –, sei sicher ein richtiger Schritt, so die Ministerin, die Patienten bräuchten allerdings auch Zuwendung und menschliche Fürsorge. Und dies sei eine ausgemachte Stärke des Trägers.

Geplant wurde der Neubau vom Architekturbüro HGH aus Bitburg, und das in Rekordzeit, wie Architekt Stefan Borne ausführte. Würden Projekte solcher Größenordnung ansonsten in der Regel drei bis fünf Jahre dauern, so mussten die Planungen jetzt in wenigen Monaten erfolgen. Die Zeit drängt, weil die mit Mitteln aus dem Konjunkturprogramm II geförderten Maßnahmen bis Ende 2010 fertig gestellt sein müssen. Erfreulich: Beim Bau kommen viele Firmen aus der Region zum Zuge.

In Bitburg haben die ersten Arbeiten (wir berichteten darüber schon in unserer letzten Ausgabe) bereits Ende Oktober begonnen: Der alte, marode Gebäudeteil an der Kopfseite des Bettenhauses wurde jetzt bis auf die Grundmauern abgetragen. Damit wurde Platz für ein neues zweigeschossiges Gebäude gewonnen. Der Keller des Neubaus wird als Bettenlager genutzt und Technikräume beherbergen. Im Erdgeschoss finden sich die Räume für die neue Hauptfachabteilung für Radiologie. Sie werden so angeordnet, dass sie in unmittelbarer Nähe zur zentralen Patientenaufnahme, zum Schockraum und zu den Operationssälen liegen. Die Wege sollen so kurz wie möglich gehalten werden.

Zusätzlich wird von der Radiologie ausgehend ein Aufzug an der Kopfseite des Bettenhauses errichtet. So ist die Abteilung dann mit allen Stationen verbunden und die übrigen Aufzüge im Haus werden entlastet. Das reduziert die Wartezeiten für Patienten und Besucher vor den Aufzügen.

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