Marienkrankenhaus zukünftig barrierefrei erreichbar

Marienkrankenhaus Trier-Ehrang: Ministerin Malu Dreyer legte den Grundsteinfür den Anbau

Gesundheitsministerin Malu Dreyer, Geschäftsführer Michael Osypka (links im Bild) und Stefan Eiden, der Kaufmännische Direktor des Marienkrankenhauses legten feierlich den Grundstein für den Anbau. Vom schlechten Novemberwetter ließen sie sich dabei nicht beeindrucken. Foto: Heribert Frieling

18.11.2009

Trier-Ehrang. Frühmorgens überreichte sie in Bitburg den Förderbescheid für den Neubau der Radiologie, mittags war sie in Trier-Ehrang, um den Grundstein zu legen für den Anbau vor dem bisherigen Haupteingang des Marienkrankenhauses. Mit der umfangreichen Baumaßnahme, die durch das Konjunkturprogramm II gefördert wird, wird ein ebenerdiger und damit barrierefreier Zugang zum Krankenhaus geschaffen. Bislang mussten Patienten und Besucher eine Treppe überwinden, um in das Haus zu gelangen. Zusätzlich wird in der neuen Eingangshalle ein geräumiger Aufzug errichtet, mit dem sämtliche Geschosse des Hauses erreicht werden können. Dadurch werden die übrigen Aufzüge entlastet und es verkürzen sich die Wartezeiten für Patienten und Besucher. Im Rahmen der Baumaßnahme werden auch der Patienten- und Besucherempfang sowie die stationäre Patientenaufnahme neu gestaltet. Die Kosten der Baumaßnahme, die vom Architekturbüro Röder aus Losheim am See geplant wurde, belaufen sich auf insgesamt 3,22 Millionen Euro. 2,898 Millionen Euro stammen aus dem Konjunkturprogramm II. Die Differenz finanziert der Träger aus Eigenmitteln.

Bei ihrem Besuch Mitte November betonte Malu Dreyer, dass die jetzt begonnene Baumaßnahme gleichsam der zweite Schritt in der Generalsanierung des Hauses sei. Das Marienkrankenhaus, so die Ministerin weiter, habe „gute Optionen für die Zukunft“, sei gut aufgestellt und habe eine absolute Existenzberechtigung. Nicht zu vergessen der starke Träger, auf den das Haus sich stützen könne.

Ist der barrierefreie Zugang zum Haus für Patienten und Besucher sicherlich die wichtigste und augenfälligste Veränderung, so werden natürlich noch weitere wesentliche Verbesserungen vorgenommen: So werden im 1. Obergeschoss des Anbaus, der unmittelbar an den OP-Bereich angrenzt, neue Räumlichkeiten für Patienten geschaffen, die sich einer ambulanten Operation unterziehen müssen. Werden die Patienten bisher nach dem Eingriff für die wenigen Stunden, die sie zur Beobachtung im Krankenhaus bleiben müssen, auf die Pflegestation verlegt, so bleiben sie zukünftig bis zur Entlassung in den neuen Räumen. Und schließlich werden im 2. Obergeschoss des Anbaus Arzt- und Untersuchungsräume eingerichtet, die derzeit auf den Stationen untergebracht sind. So wird im Bettenhaus dringend benötigter Platz gewonnen. Der Anbau wird so gestaltet, dass auf eventuell notwendige Nutzungsänderungen flexibel reagiert werden kann. Das Marienkrankenhaus gewinnt durch die Baumaßnahme eine Gesamtfläche von rund 1000 Quadratmetern hinzu.

Schon Ende 2010 wird der Anbau fertig gestellt sein. Und sollte sich in einigen Jahren herausstellen, dass weiterer Platzbedarf besteht, dann ist die Statik des neuen Gebäudes darauf ausgelegt, dass es noch einmal um zwei Geschosse aufgestockt werden kann.

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