Auch konzeptionell wird das Haus neue Wege gehen

Das Alten- und Pflegeheim St. Josef wird neu gebaut – 126 Plätze für die stationäre Pflege, 15 Plätze in der Tagespflege, Kosten von 15 Millionen Euro, zwei Jahre Bauzeit

Rechts an den Eingangs- und Verwaltungsbereich wird sich das neue Marienhaus Seniorenzentrum St. Josef anschließen. Oberbürgermeisterin Christiane Blatt (2. Von rechts) ließ sich die Pläne von Marienhaus-Geschäftsführer Alexander Schuhler (links) erklären. Mit dabei (von links) Architekt Christian Spranger, Einrichtungsleiter Axel Lindemann und Pflegedienstleiterin Barbara Scherer-Baurowicz (von links). Foto: hf

06.11.2020

Völklingen. Die Baugenehmigung ist da, das Bauschild steht, im Frühjahr wird der erste Spatenstich für den Neubau des Marienhaus Seniorenzentrums St. Josef sein, wie das neue Haus nach seiner Fertigstellung heißen wird. Auf dem Grundstück zum ehemaligen Krankenhaus hin errichtet die Marienhaus Unternehmensgruppe ihr neues Seniorenzentrum. In dem dreigeschossigen Gebäude, so erläuterte es Geschäftsführer Alexander Schuhler am 4. November bei der Vorstellung des Projektes, werden 126 Plätze für die stationäre Pflege entstehen. In dem vorgelagerten eingeschossigen Eingangsbereich wird auch die Tagespflege mit 15 Plätzen angesiedelt. Der Neubau ist mit Kosten in Höhe von 15 Millionen Euro veranschlagt. Schuhler rechnet mit einer Bauzeit von zwei Jahren.

 

Das Alten- und Pflegeheim St. Josef, das sich seit 1988 in dem Gebäude mit der Adresse Nordring 4 befindet, ist in die Jahre gekommen – baulich wie konzeptionell. Das zukünftige Marienhaus Seniorenzentrum St. Josef setzt, so erläuterte es Einrichtungsleiter Axel Lindemann, auf das sogenannte Wohngemeinschaftsmodell. Auf jeder der drei Etagen wird es je drei Wohngruppen mit zwölf, 13 oder 17 Plätzen geben. Jede dieser Gruppen verfügt über Aufenthaltsräume und eine eigene Küche. Hier werden die Mahlzeiten zubereitet und gemeinsam eingenommen. Das fördert die Gemeinschaft und gibt den Bewohnerinnen und Bewohnern Sicherheit und Orientierung.

 

Im ersten Obergeschoß wird ein beschützender Wohnbereich eingerichtet. Hier werden ältere Menschen leben, die demenziell erkrankt sind und besondere Pflege und Betreuung benötigen. Dieser Wohnbereich umfasst zwölf Plätze und bietet einen direkten Zugang zum Innenhof. Der wird zu einem parkähnlichen Garten gestaltet und steht allen Bewohnerinnen und Bewohnern offen.

 

Die 126 stationären Pflegeplätze verteilen sich auf 102 Einzel- und zwölf Zweibettzimmer. Die Zimmer werden mit funktionellen Möbeln aus hellem Holz ausgestattet. Sie verfügen über ein barrierefreies Bad mit Toilette, Waschbecken und Dusche. Alle Zimmer werden zudem über Telefon-, Fernseh- und Internetanschluss verfügen und an die Notrufanlage angeschlossen. 

 

Das Angebot des Marienhaus Seniorenzentrums St. Josef wird durch eine Tagespflege mit 15 Plätzen bereichert. Sie befindet sich links vom Haupteingang und umfasst einen großzügigen Wohn- und Aufenthaltsraum mit offener Küche. Hinzu kommen ein Raum, in den sich die Gäste zurückziehen können, und ein weiterer, in dem sie sich ausruhen oder einen Mittagsschlaf halten können.

 

Sobald das neue Marienhaus Seniorenzentrum St. Josef fertiggestellt sein wird, soll das jetzige Altenheim zurückgebaut, sprich abgerissen werden. Hier, so sagt Alexander Schuhler, plant die Marienhaus Unternehmensgruppe, in einem zweiten Schritt ein Projekt "Wohnen im Alter" zu realisieren – mit 25 bis 30 seniorengerechten Wohnungen, Angeboten zur ambulanten Versorgung und haushaltsnahen Dienstleistungen, die die Mieter individuell buchen können. Wenn alles nach Plan läuft, könnte dieses Projekt Wohnen 65plus 2024 realisiert werden.

 

 

 

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