"Laras Welt der Pflege": Neue Serie gibt Einblicke in die Generalistik

Lara Rolle beginnt am 1. September mit der generalistischen Ausbildung im Krankenhaus Maria Hilf - Auftakt der neuen Social-Media-Serie.

Lara Rolle beginnt am 1. September mit der generalistischen Ausbildung im Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr. Foto: sp

28.08.2020

Bad Neuenahr-Ahrweiler. "Ich möchte Menschen helfen und sie dabei unterstützen, körperlich und auch psychisch wieder ganz gesund zu werden", erklärt Lara Rolle ihr Motivation. Die 18-Jährige, die im März ihr Abitur machte, hat sich ganz bewusst für eine Ausbildung in der Pflege entschieden. "Es ist ein Beruf mit Zukunft, Pflegekräfte werden immer gebraucht", sagt sie. Auch die soziale Komponente gefällt ihr. "Ich habe Freunde und Bekannte, die in diesem Bereich tätig sind – und das merkt man. Sie können gut mit Menschen umgehen."

 

Lara Rolle gehört zu den 33 Schülern, die an den drei Standorten des Marienhaus Klinikums Ahrweiler jetzt mit dem generalistischen Ausbildung starten. Bevor es auf Station – und damit zum Patienten geht – stehen aber erst mal acht Wochen Unterricht in der hauseigenen Pflegeschule an. Diese ist seit vergangenem Jahr ein Außenstandort des Rheinischen Bildungszentrums (RBZ) Neuwied. Das Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr stellt die Räume, das RBZ die Lehrer. "So können wir die theoretische und die praktische Ausbildung an einem Ort bündeln, ohne dass die Schüler lange Fahrtwege auf sich nehmen müssen", sagt Dr. Blerim Hetemi, Pflegedirektor des Klinikums. Das habe sich positiv auf die Bewerberzahlen ausgewirkt, die seitdem angestiegen seien. "Wir profitieren davon. Viele unserer Auszubildenden stammen hier aus der Gegend." Das war auch für Lara Rolle der ausschlaggebende Grund ihre Ausbildung in Bad-Neuenahr zu absolvieren – sie wohnt nämlich ganz in der Nähe.

 

Die erste "Krankenhaus-Luft" konnte sie bereits schnuppern: Seit einigen Wochen arbeitet Rolle als Aushilfe an der Krankenhauspforte, was ihr "viel Spaß" macht. Zwei ihrer zukünftigen Mitschüler hat sie dadurch bereits kennengelernt – auch sie jobben hier. Nervös vor dem neuen Lebensabschnitt ist sie deshalb nicht. "Ich freue mich auf das, was kommt und bin schon sehr gespannt."

 

Gespannt ist sie auch auf die Social-Media-Serie, im Rahmen derer wir sie während ihrer Ausbildung begleiten werden. Ihre Mutter ist für die Marienhaus Unternehmensgruppe tätig. Lara Rolle hat deshalb nicht lange gezögert, als die Anfrage kam -  denn der generalistischen Ausbildung kann sie viele Vorteile abgewinnen. Darauf möchte sie gerne aufmerksam machen. "Ich lerne Menschen jeden Alters zu versorgen und erhalte Einblicke in die stationäre und ambulante Pflege", erklärt sie. Ein weiterer Pluspunkt: Die generalistische Ausbildung ist standardisiert und wird dadurch europaweit anerkannt – einer Tätigkeit im Ausland steht damit nichts im Wege. "Aktuell ist da nichts geplant, aber man weiß ja nie", sagt Rolle schmunzelnd. 

 

Ähnlich sieht es auch Blerim Hetemi. "Mit der Generalistik hat man eine international vergleichbare Ausbildung, mit der es langfristig keine Unterschiede mehr in den einzelnen Pflegeberufen geben wird", sagt er. "Es wird dadurch eine gemeinsame Basis in der Pflege geben." Die Auszubildenden durchlaufen nämlich mehrere Lernorte und müssen erst nach dem Examen entscheiden, ob sie im Krankenhaus, im Altenheim, in der Kinderkrankenpflege oder in der ambulanten Pflege arbeiten möchten. "Sie können sich in allen Bereichen ausprobieren und sich für den entscheiden, der ihnen am besten gefällt", erklärt Hetemi.

 

Wo es für sie beruflich nach der Ausbildung hingeht, weiß Lara Rolle deshalb auch (noch) nicht. "Ich finde die Kinderkrankenpflege sehr interessant, ob ich da später aber arbeiten werde, wird sich zeigen." Auch einem Medizinstudium ist sie nicht abgeneigt. "Die Ausbildung bietet dafür natürlich die ideale Basis." Man darf also gespannt sein, welchen Weg die Abiturientin einschlagen wird – wir werden sie auf jeden Fall dabei begleiten.

 

Über die generalistische Pflegeausbildung

 

Seit Jahresbeginn ist das neue Pflegeberufegesetz in Kraft. Es regelt, dass die drei Ausbildungen in der Gesundheits- und Krankenpflege, in der Kinderkrankenpflege und der Altenpflege in der sogenannten generalistischen Ausbildung zusammengefasst werden. Diese ermöglicht es den Auszubildenden Kompetenzen in allen drei Pflegebereichen zu erlangen. Nach dem Examen sind die neuen Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner (so die offizielle Berufsbezeichnung) in der Lage Menschen jeden Alters -  vom Säugling bis zum Senior - zu pflegen. Damit wird den immer komplexer werdenden Anforderungen in der Pflege Rechnung getragen. Während ihrer Ausbildung durchlaufen die Auszubildenden verschiedene Lernorte und arbeiten sowohl in der ambulanten Pflege, in Altenheimen, in Krankenhäusern und in Einrichtungen der Pädiatrie und Psychiatrie. Es besteht außerdem die Möglichkeit, im dritten Ausbildungsjahr anstatt der generalistischen Ausbildung den Abschluss als Altenpfleger oder Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger zu absolvieren. Diese Abschlüsse sind international allerdings nicht anerkannt.

 

Über die Serie

 

Wir werden Lara Rolle während ihrer Ausbildung begleiten und spannende Einblicke in ihren Alltag als angehende Pflegefachfrau und die Generalistik geben. Die Beiträge finden Sie bei Facebook (Marienhaus Unternehmensgruppe) und Instagram (Marienhaus).

 

 

 

Pressekontakt

Ihr Ansprechpartner:
Heribert Frieling
Postfach 12 20
56588 Waldbreitbach

Telefon: 02638 925-140
Mobil: 0171 9714955
E-Mail: info(at)marienhaus.de

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