Krankenhaus wird abgerissen – Altenheim erweitert

Ende Mai beginnt der Abriss des Krankenhauses – Alten- und Pflegeheim St. Maria wird erweitert und um seniorengerechte Wohnungen ergänzt

Das Krankenhaus Wadern, das Ende 2017 geschlossen wurde, wird Ende Mai zurückgebaut und abgerissen. Anschließend will der Träger dieses Gelände nutzen, um das Alten- und Pflegeheim St. Maria zu erweitern und seniorengerechte Wohnungen zu errichten. Foto: Heribert Frieling

18.05.2020

Wadern. Ende Mai werden die Abrissarbeiten am Waderner Krankenhaus beginnen. Da immerhin ein Baukörper mit einem Volumen von 48.000 Kubikmetern umbautem Raum dem Erdboden gleich gemacht werden muss, wird dies bis April nächsten Jahres dauern. Sobald dies geschehen ist, will die Marienhaus Unternehmensgruppe das Alten- und Pflegeheim St. Maria erweitern und zusätzlich, so Geschäftsführer Alexander Schuhler, auf dem Gelände seniorengerechte Wohnungen errichten. Darüber hinaus stehe man zwecks weiterer Nutzung des großzügigen Areals in Gesprächen mit der Stadt Wadern.

 

Dass sich die Abrissarbeiten über zehn Monate hinziehen werden, ist nach den Worten von Marco Schlordt darauf zurückzuführen, dass zunächst alles – von der Dämmung über den Metallschrott bis hin zu den Faser-Zementplatten, die einzeln von der Fassade abmontiert werden müssen – sortenrein getrennt und entsorgt werden muss. Im Oktober, so schätzt der Leiter des trägereigenen Baumanagements, wird der Rückbau so weit erfolgt sein, dass das Skelett des Hauses von einem Spezialbagger sukzessive abgetragen werden kann.

 

Sobald der Abriss über die Bühne ist, will der Träger das Alten- und Pflegeheim St. Maria ausbauen. In einem eingeschossigen Neubau sollen 24 zusätzliche vollstationäre Plätze in Einzelzimmern entstehen – acht davon in einer sogenannten Pflegeoase. Hier sollen schwerstpflegebedürftige, bettlägerige Menschen in ihrer letzten Lebensphase betreut werden. Der neue beschützte Demenzbereich soll 14 Plätze umfassen. Zwei Plätze respektive Zimmer sollen speziell für die Palliativpflege, also für Bewohner am Lebensende, zur Verfügung stehen. – Die Kosten für die Erweiterung sind mit rund vier Millionen Euro veranschlagt. Baubeginn wird 2022 sein.

 

Sobald der Erweiterungsbau in Betrieb genommen ist, soll das Alten- und Pflegeheim St. Maria (Eröffnung war im Jahre 1993) modernisiert werden. Die bestehenden drei Wohnbereiche mit jeweils 19 Plätzen werden im Sinne von Hausgemeinschaften umgestaltet. Zu dem Konzept gehört beispielsweise, dass auf den Wohnbereichen die Speisen für die Bewohnerinnen und Bewohner zubereitet werden. – Zu diesen 57 Plätzen kommen noch vier Plätze für die Kurzzeitpflege. Auf alle Fälle soll auch die Tagespflege mit ihren 15 Plätzen erhalten bleiben. Diese wird vom Caritasverband Saar-Hochwald betrieben.

 

Ein weiteres Projekt, das der Träger nach den Worten von Alexander Schuhler auf dem Gelände verwirklichen will, ist der Bau von bis zu 20 seniorengerechten Wohnungen. Diese Anlage soll „einen dörflichen Charakter“ bekommen, so Schuhler. Die Mieter können dabei auf eine Vielzahl von Serviceangeboten des Altenheims zurückgreifen. Das reicht von Betreuung und Begleitung über hauswirtschaftliche Leistungen (Mittagstisch, Reinigung und Wäsche) bis hin zu haushaltsnahen Leistungen wie beispielsweise Hausmeisterdienste.

 

Die seniorengerechten Wohnungen veranschlagt Alexander Schuhler mit rund fünf Millionen Euro, die Bauzeit der gesamten Maßnahme mit etwa zwei Jahren. Und er freut sich schon jetzt, „dass wir den Menschen in der Region dann ein komplettes und Rundum-Sorglos-Paket für Wohnen und Pflege im Alter anbieten können“.

 

 

 

 

 

Pressekontakt

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Telefon: 02638 925-140
Mobil: 0171 9714955
E-Mail: info(at)marienhaus.de

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