Sie wollen „mit den Kollegen zusammen Neues entwickeln“

Das Marienhaus Klinikum Bendorf – Neuwied – Waldbreitbach bekommt zum Jahreswechsel mit Dr. Michael Fresenius (Anästhesiologie und Intensivmedizin), Privatdozent Dr. André Schneider (Nephrologie und Rheumatologie) und Dr. Claus Schneider (Allgemein-, Visceral- und Gefäßchirurgie) drei neue Chefärzte

Privatdozent Dr. André Schneider wird zum Jahreswechsel neuer Chefarzt der Nephrologie und Rheumatologie.

17.12.2008

Neuwied. Mit gleich drei neuen Chefärzten startet das Marienhaus Klinikum Bendorf – Neuwied – Waldbreitbach ins neue Jahr: Dr. Michael Fresenius kommt vom Evangelischen Krankenhaus in Düsseldorf und übernimmt als Chefarzt die Leitung der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin. Er tritt die Nachfolge von Peter Saatweber an, der zu diesem Zeitpunkt in den wohlverdienten Ruhestand geht. Dr. André Schneider und Dr. Claus Schneider wechseln beide vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) an den Rhein. Während Privatdozent Dr. André Schneider als Chefarzt die Leitung der Nephrologie und Rheumatologie übernimmt und damit Nachfolger von Dr. Gerd Richter wird, der die Medizinische Klinik II seit 1982 geleitet hat und zum Jahreswechsel in den wohlverdienten Ruhestand geht, wird Dr. Claus Schneider neuer Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Visceral- und Gefäßchirurgie. Er beerbt Dr. Walter Rohde, der ebenfalls in den Ruhestand tritt, und wird die Klinik zusammen mit Dr. Florian Lepique leiten, der für die Gefäßchirurgie verantwortlich ist. 

Anästhesiologie und Intensivmedizin 

Michael Fresenius stammt aus Bad Kissingen und hat in Würzburg Medizin studiert. Nach zehn Jahren an der Klinik für Anästhesiologie der Uniklinik Heidelberg, siedelte die Familie – das Ehepaar Fresenius hat drei Kinder – 2001 nach Düsseldorf über. Am Evangelischen Krankenhaus, das mit seinen 585 Betten von der Größe und den Fachdisziplinen durchaus mit dem Marienhaus Klinikum vergleichbar ist, war der 46-Jährige zuletzt Leitender Oberarzt. Als Facharzt für Anästhesie, der gleichzeitig über die Weiterbildung in der speziellen anästhesiologischen Intensivmedizin verfügt und die Zusatzbezeichnungen Notfallmedizin und Spezielle Schmerztherapie besitzt, bringt Fresenius das nötige Rüstzeug mit nach Neuwied, um „mit den Kollegen zusammen Neues zu entwickeln“, wie er es selbst formuliert. – Das wollen übrigens auch André Schneider und Claus Schneider, und sehen dafür im Marienhaus Klinikum mit seiner Riege junger Chefärzte beste Voraussetzungen.
 

Neben der klassischen Anästhesie – hier werden sämtliche Verfahren angeboten – reizt Fresenius ganz besonders die Intensivmedizin. Dass die interdisziplinäre Intensivstation mit ihren 22 Betten von den Anästhesisten geleitet wird, ist für ihn konsequent; dass hier zum Wohle der Patienten die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den Kollegen der anderen Fachrichtungen groß geschrieben werden muss, ist für ihn gleichermaßen selbstverständlich. Am Herzen liegt Michael Fresenius auch der Ausbau der Schmerztherapie. Auch wenn das Marienhaus Klinikum, wie er beobachtet hat, hier schon auf einem guten Weg sei, so möchte er gerade die postoperative Schmerztherapie ausbauen. Dass er seine Erfahrungen in der Schmerztherapie auch in die Behandlung von Palliativpatienten einbringen möchte, so wie er es in Düsseldorf im Hospizbereich tut, das ist für Michael Fresenius selbstverständlich. 

Nephrologie und Rheumatologie 

In seiner Geburtsstadt Frankfurt hat André Schneider den Großteil seines Studiums absolviert. Waren anfangs die Neurologie oder die Psychiatrie die Fächer seiner Wahl, so handelte bereits seine Promotion über ein Thema aus der Nephrologie. Nach Hamburg ans Universitätsklinikum kam er im Herbst 1993. Hier begann er, Ursachen und Wirkweisen entzündlicher Nierenerkrankungen zu untersuchen. Ein entsprechender Forschungsauftrag führte ihn hierfür 1998 bis 2000 in die USA und mündete dann auch in seiner Habilitationsschrift. André Schneider ist Facharzt für Innere Medizin und Nephrologie und hat im UKE in den zurückliegenden Jahren die Rheumatologie aufgebaut und betreut. 

Allgemein-, Visceral- und Gefäßchirurgie 

Claus Schneider hat in Marburg, Duisburg und der Schweiz Medizin studiert. Nach beruflichen Stationen in Minden und wiederum Marburg kam er 1994 nach Hamburg ans UKE. Er ist Facharzt für Chirurgie und besitzt die Schwerpunktbezeichnungen Visceral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie. Entsprechend groß ist das OP-Spektrum, das er mit nach Neuwied bringt: Es reicht von der allgemeinen Chirurgie über die große Oberbauchchirurgie (also Bauchspeicheldrüse, Speiseröhre und Magen) bis zur funktionellen und onkologischen Chirurgie des Dick- und Mastdarmes. Dass dabei viele Eingriffe minimal-invasiv vorgenommen werden, ist für Claus Schneider selbstverständlich. Ob er das Leistungsspektrum in Neuwied weiter ausbauen wird, wird sich zeigen. Nur so viel: Die Rahmenbedingungen, sprich die ausgezeichnete Infrastruktur im Marienhaus Klinikum mache auch komplexere chirurgische Eingriffe möglich, ist Claus Schneider überzeugt.
 

Was André Schneider und Claus Schneider weiterhin an Neuwied reizt? Beide arbeiten gerne in Lehre und Forschung. Da kommt es ihnen sehr recht, dass das Marienhaus Klinikum Akademisches Lehrkrankenhaus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist; denn das bietet die Möglichkeit, sich auch gezielt in der Ausbildung von Studenten zu engagieren. Und dass der Träger auch die besten Voraussetzungen für eine patientenorientierte Medizin bietet, davon sind sie nach den Gesprächen, die sie im Vorfeld geführt, und der Stimmung, die sie im Hause erlebt haben, überzeugt.

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