„Wir gewährleisten eine lückenlose Versorgungskette“

Das Krankenhaus Hetzelstift gründet gemeinsam mit sechs weiteren christlichen und sozial-caritativen Einrichtungen ein Netzwerk zur besseren Versorgung Pflegebedürftiger und ihrer Angehörigen

Gemeinsam gaben die Kooperationspartner Ende November den Startschuss für das Netzwerk christlicher Einrichtungen. FOTO: Anja Loudovici

17.12.2008

Neustadt/Weinstraße. „Unser Ziel ist es, Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen eine lückenlose Versorgungskette zu bieten, und dies rund um die Uhr“, so umreißt Pflegedirektor Dirk Schmidt die neue Kooperation, die das Krankenhaus Hetzelstift Ende November gemeinsam mit sechs weiteren christlichen und sozial-caritativen Unternehmen ins Leben gerufen hat. Neben dem Krankenhaus Hetzelstift und dem Pflegedienst Hetzelstift Ambulant, gehören die Ökumenische Sozialstation, das Seniorenheim Paul-Gerhardt-Haus des Landesvereins für Innere Mission in der Pfalz e.V., das Caritas Altenzentrum St. Ulrich sowie das Ambulante Hospiz zu dem neuen Netzwerk christlicher Einrichtungen.

In der Praxis arbeiten einige der genannten Einrichtungen bereits zusammen – „allerdings bisher immer auf dem kurzen Dienstweg“, beschreibt Conny Neuner, die Leiterin des Pflegedienstes Hetzelstift Ambulant, die bisherige Situation. Im Frühjahr 2008 kam man deshalb auf die Idee, dieser Zusammenarbeit eine Struktur zu geben und sich weitere Partner zu suchen. Das neue Angebot für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen reicht nun vom Hausnotruf über Essen auf Rädern, ambulante und stationäre Pflege, medizinische und wirtschaftliche Versorgung bis hin zu Kurz- oder Langzeitpflege in einem Altenzentrum.

Mit einer 24-Stunden Hotline an sieben Tagen in der Woche gewährleisten die teilnehmenden Einrichtungen, dass den Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen immer ein kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung steht. Wird beispielsweise die Mutter an einem Freitag aus dem Krankenhaus entlassen, und die Pflege muss zügig organisiert werden, findet die Familie bei der Hotline schnelle Beratung und Hilfe. So kann zum Beispiel gleich samstags ein ambulanter Pflegedienst die erste Pflege übernehmen, bis geklärt ist, welche Hilfe und Unterstützung der Pflegebedürftige und seine Angehörigen in Anspruch nehmen wollen.

Das Angebot des neugegründeten Netzwerkes ist in Neustadt und Umgebung bisher einzigartig. Und steht selbstverständlich weiteren christlichen und sozial-caritativen Einrichtungen offen. „Unsere christliche Kompetenz und unser Verständnis von Pflege als urchristliche Eigenschaft ist eine unserer Stärken in diesem Netzwerk“, erläutert Schmidt. „Und wir gewährleisten eine lückenlose Versorgungskette, vom Notruf bis zum Hospiz“.

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