Auch ein Haus in christlicher Trägerschaft muss wirtschaftlich arbeiten

Neustadt an der Weinstraße: Heinz Gerdes ist neuer Kaufmännischer Di-rektor des Krankenhauses Hetzelstift

Geschäftsführer Michael Osypka (rechts im Bild) hieß Heinz Gerdes, den neuen Kaufmännischen Direktor des Krankenhauses Hetzelstift, herzlich willkommen. FOTO: Heribert Frieling

17.12.2008

Neustadt/Weinstraße. Das Direktorium des Krankenhauses Hetzelstift ist wieder komplett: Neuer Kaufmännischer Direktor ist seit Anfang Dezember Heinz Gerdes. Der 44-Jährige ist Nachfolger von Sascha John, der das Haus Ende April nach gut zweijähriger Tätigkeit auf eigenen Wunsch verlassen hatte und in einem Jahr, das dem Haus viele personelle Veränderungen bescherte, „zu den überraschenden Abgängen“ zählte, wie es Dr. Maria Hery formulierte. Dass die Ärztliche Direktorin bei der Begrüßung von Gerdes den Wunsch formulierte, dieser möge möglichst lange bleiben, ist also verständlich und nachvollziehbar. Hery dankte bei dieser Gelegenheit ausdrücklich Sabine Gerharz. Die Assistentin von Geschäftsführer Michael Osypka hatte sich während der Vakanz mit hohem Engagement um die wirtschaftlichen Belange des Hauses gekümmert. 

Heinz Gerdes kommt gebürtig aus dem Emsland, ist verheiratet und Vater einer Tochter. Nach einer Ausbildung zum Industriekaufmann legte er auf dem Zweiten Bildungsweg das Abitur ab und studierte in Osnabrück Betriebswirtschaft in Einrichtungen des Gesundheitswesens. Nach beruflichen Stationen in Hannover, Göttingen, Bad Lippspringe und Paderborn wurde Gerdes im Sommer 2001 Kaufmännischer Leiter und Prokurist der Vinzenz von Paul Hospital GmbH in Rottweil. Zu dieser GmbH zählen im wesentlichen eine große psychiatrische Klinik und ein Pflegeheim für psychisch kranke und behinderte Menschen. Nach einem kurzen Abstecher nach Österreich kehrt Gerdes jetzt nach Deutschland zurück und will in Neustadt an der Weinstraße heimisch werden. 

Dass das Hetzelstift ein christliches Krankenhaus ist, kommt ihm dabei sehr entgegen. Dass auch ein Haus in christlicher Trägerschaft wirtschaftlich arbeiten muss, steht für Heinz Gerdes dabei außer Frage. Dass aber die Rendite nicht alles sein darf, ebenfalls. Dem Hetzelstift bescheinigt er eine gesunde Größe und Struktur. Die positive Entwicklung des Hauses, die sich auch in den personellen Veränderungen ausdrückt, weiter mit voranzutreiben, wird jetzt seine vordringliche Aufgabe sein.

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