Bildung besitzt in der Trägerschaft einen besonderen Stellenwert

Das Rheinische Bildungszentrum für Berufe im Gesundheitswesen der Marienhaus GmbH wurde Ende November feierlich eingeweiht

Ohne diese drei Herren gäbe es, so Christa Garvert (links im Bild) das Rheinische Bildungszentrum in der ehemaligen Filiale der Landeszentral-bank nicht: Folgerichtig erhielten Neuwieds Oberbürgermeister Nikolaus Roth (2. von links), Dr. Hermann-Josef Richard vom Vorstand der Spar-kasse Neuwied (2. von rechts) und Heinz Dusar, der Eigentümer der Im-mobilie, ein kleines Präsent überreicht. Das bekam auch Stefanie Wache (3. von links), die in ihrer Diplomarbeit eine Machbarkeitsstudie für ein Bil-dungszentrum im nördlichen Rheinland-Pfalz verfasst hatte. Mit dabei auch Aufsichtsratsvorsitzende Schwester Edith-Maria Magar.

27.11.2008

Neuwied. Mit dieser Einrichtung konkretisiere der Träger seinen „Anspruch, Bildung auf hohem Niveau zu sichern und unseren Bildungsauftrag kompetent umzusetzen“, fand Schwester Edith-Maria Magar deutliche Worte. In ihrer Festansprache anlässlich der feierlichen Einweihung des Rheinischen Bildungszentrums für Berufe im Gesundheitswesen der Marienhaus GmbH Ende November unterstrich die Aufsichtsratsvorsitzende, welch hohen Stellenwert Bildung in der Trägerschaft besitzt. Auch wenn die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen immer schwieriger werden, investiere das Unternehmen bewusst und gezielt in die Ausbildung junger Menschen. „Wir wollen ihnen eine fundierte Ausbildung bieten, damit sie gute Chancen für ein erfolgreiches Berufsleben haben; und wollen gleichzeitig ihre Talente und Fähigkeiten fördern, damit sie sich auch als Persönlichkeit entfalten und weiterentwickeln können,“ unterstrich Christa Garvert die Philosophie des Trägers. 

Um die Qualität der Angebote in der Aus-, Fort- und Weiterbildung auch langfristig zu sichern, so skizzierte die Sprecherin der Geschäftsführung in ihrer Ansprache, hätten das Marienhaus Klinikum Bendorf – Neuwied – Waldbreitbach und das Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler ihre beiden Schulen für Gesundheits- und Pflegeberufe an den Standorten Bendorf und Bad Neuenahr sowie die Fort- und Weiterbildungsstätte in Neuwied und das Bildungszentrum in Bad Neuenahr im April 2007 in das Rheinische Bildungszentrum (RBZ) überführt. In den Räumen der ehemaligen Filiale der Landeszentralbank in Neuwied hat das RBZ Ende April sein neues Domizil bezogen. An diesem zentralen und vor allem verkehrsgünstig gelegenen Ort findet nun der theoretische Unterricht für die mehr als 200 Schülerinnen und Schüler statt, die ihre Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege absolvieren. Hinzu kommt eine breite Palette von Kursen zur Fort- und Weiterbildung.

Das Rheinische Bildungszentrum verfügt auf gut 1.100 qm Grundfläche über sieben Unterrichts- und drei Räume für Demonstrationszwecke. Ein Lehrerzimmer und ein Besprechungsraum, Büros für 15 Lehrkräfte und das Sekretariat runden das Raumangebot ab. Sicherlich einmalig sind die Bibliothek und der Aufenthaltsraum für die Schüler. Sie befinden sich im ehemaligen Tresorraum und sind damit von meterdicken Mauern geschützt. 

Dass sich die ehemalige Filiale der Landeszentralbank als Standort für eine Bildungseinrichtung nicht gerade aufdrängt, liegt auf der Hand – zumindest auf den ersten Blick. Aber weil, so argumentierte Christa Garvert mit einem Augenzwinkern, Bildung in der Marienhaus GmbH einen besonderen Stellenwert hat, Bildung also ein so kostbares Gut ist, seien diese Räumlichkeiten „vielleicht doch genau der richtige Standort für unser Rheinisches Bildungszentrum“.

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