„Der Baulärm ist die Musik der Veränderung“

Marienhaus Klinikum St. Elisabeth Neuwied: Erster Spatenstich für das neue Bettenhaus – Land fördert die Baumaßnahme mit 20,7 Millionen Euro – Bauzeit von drei Jahren

Für das Marienhaus Klinikum St. Elisabeth in Neuwied war es ein großer Tag, als Ende Oktober der symbolische erste Spatenstich für den Neubau des Bettenhauses vollzogen wurde. FOTO: Heribert Frieling

03.11.2008

Neuwied. Mit dem symbolischen ersten Spatenstich hat das Marienhaus Klinikum St. Elisabeth Neuwied Ende Oktober ein bauliches Großprojekt auf den Weg gebracht: Vor dem jetzigen Haupteingang wird ein sechsgeschossiger Anbau errichtet, in dem vornehmlich neue Patientenzimmer geschaffen werden. Parallel zur Friedrich-Ebert-Straße entsteht zudem ein 90 Meter langer, zweigeschossiger Baukörper. In diesem auf Stelzen ruhenden Querriegel werden die Kinder- und Jugendmedizin sowie die Wochenstation untergebracht. Das Land Rheinland-Pfalz fördert die Baumaßnahme mit 20,7 Millionen Euro, die Marienhaus GmbH investiert weitere Millionen in dieses Vorhaben, das mit einer Bauzeit von drei Jahren veranschlagt und von der Architektengruppe Naujack Rumpenhorst aus Koblenz geplant worden ist. Christa Garvert, die Sprecherin der Geschäftsführung, dankte in der Feierstunde Gesundheits-Staatssekretär Christoph Habermann für die großzügige finanzielle Förderung. Damit unterstütze das Land die Weiterentwicklung des Klinikums und erkenne an, „dass sich das Marienhaus Klinikum St. Elisabeth konzeptionell auf einem guten Weg befindet“.
 

Durch den Anbau erhält das Marienhaus Klinikum, so Christa Garvert weiter, den dringend benötigten zusätzlichen Raum, den es für die adäquate Behandlung und Unterbringung seiner Patienten benötigt. Es entstehen insgesamt 72 neue Patientenzimmer, die allesamt über eine Nasszelle verfügen, und 53 zusätzliche Untersuchungs- und Arzträume. Auch wenn sich die Zahl der Patientenzimmer durch den Anbau auf 160 erhöht, so bleibt die Bettenzahl insgesamt unverändert. Dafür wird die Zahl der Zwei-Bett-Zimmer entsprechend aufgestockt.
 

Im Anbau wird künftig auch die Röntgenabteilung angesiedelt werden. Damit entsteht im Marienhaus Klinikum ein zentrales Diagnostikgeschoss. Das heißt: Alle Abteilungen, die für die Notfallversorgung von Patienten erforderlich sind, sind dann zentral auf einer Ebene angesiedelt. Dadurch können Patienten, die als Notfall in das Klinikum eingeliefert werden, zukünftig noch schneller behandelt werden.
 

In den zweigeschossigen Trakt, der parallel zur Friedrich-Ebert-Straße entsteht, wird nach Abschluss der Bauarbeiten die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin umziehen. Die Zimmer werden so konzipiert, dass die Eltern bequem bei ihren Kindern übernachten können. Extra für die kleinen Patienten werden zudem Dachterrassen mit Spielplätzen eingerichtet, auf denen sich die Kinder dann nach Herzenslust bewegen können. Und auch die Wochenstation wird in diesem neuen Teil des Hauses untergebracht. Sie hat dann – wie bisher auch – eine enge Anbindung an die Kinderintensivstation und die Tagesklinik der Kinder- und Jugendmedizin. 

Wenn das Großprojekt, von dem gerade auch die regionale Bauwirtschaft profitieren wird, erfolgreich abgeschlossen ist, dann will man in einem zweiten Schritt den Umbau des jetzigen Haupthauses in Angriff nehmen. Getreu dem Motto, das Dieter Hof, der Geschäftsführer der Architektengruppe Naujack Rumpenhorst, in seinem Grußwort so treffend formulierte. Ihm zufolge nämlich „ist der Baulärm die Musik der Veränderung“.

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