„Ihre Arbeit ist gut und wichtig“

Waldbreitbacher Hospiz-Stiftung: Aktion Hospizlicht soll ein Zeichen der Hoffnung und Anteilnahme setzen

Ehrenamtliche Mitarbeiter des Ambulanten Hospizes Neuwied informieren und der Neuwieder Fußgängerzone über ihre Arbeit und verteilen die Hospizlichter. FOTO: Anja Loudovici

03.11.2008

Waldbreitbach. Den Welthospiztag gibt es schon seit vier Jahren. Immer am zweiten Samstag im Oktober informieren ambulante und stationäre Hospize, Palliativeinrichtungen und Hospizvereine mit Veranstaltungen über ihre Arbeit. So initiierte die Waldbreitbacher Hospiz-Stiftung anlässlich des Welthospiztages die Aktion Hospizlicht. Eine schlichte Kerze mit dem Aufdruck Aktion Hospizlicht. In Würde leben – bis zuletzt sollte zum Ausdruck bringen, dass jeder Mensch, sei er auch noch so krank, ein unverlierbare Würde besitzt. Darüber hinaus ist die brennende Kerze ein Zeichen für die christliche Hoffnung, dass der Tod nicht das letzte Wort hat. 

Zahlreiche Einrichtungen aus der Trägerschaft unterstützten die Aktion Hospizlicht mit eigenen Veranstaltungen. So standen im Marienhaus Klinikum Bendorf-Neuwied-Waldbreitbach und im Josef-Ecker-Stift die Gottesdienste unter dem Motto Aktion Hospizlicht. Die Besucher wurden über die Aktion informiert und erhielten eine Kerze mit der Bitte, sie in der Dämmerung anzuzünden und in ein Fenster zu stellen, um damit ein Zeichen der Hoffnung und Anteilnahme zu setzen.

Der Neuwieder Hospizverein e.V. und das Ambulante Hospiz Neuwied verteilten am Welthospiztag die Kerzen in der Fußgängerzone. Ehrenamtliche Mitarbeiter des Ambulanten Hospizes informierten an einem Stand interessierte Bürger über ihre Arbeit. „Viele fragen nach Patientenverfügungen“, berichtete Hanne Hoff, die sich seit 13 Jahren im Hospizverein engagiert. Andere Standbesucher erzählten von eigenen Erfahrungen: „Ihre Arbeit ist gut und wichtig“, lobte denn auch eine Passantin die Ehrenamtlichen.

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