Bestmögliche Behandlung von Schwerverletzten

Das Marienhaus Klinikum St. Elisabeth Klinik Saarlouis arbeitet eng mit dem Interessenverband für Unfallverletzte in Deutschland

Professor Dr. Werner Knopp, Oberarzt der Klinik für Unfallchirurgie, Hand- und Wiederherstellungschirurgie des Universitätsklinikums des Saarlandes und Vorsitzender des Interessenverbandes für Unfallverletzte in Deutschland (IVU), Vorstandsmitglied Frauke Wittmer und Dr. Michael Weber, der Leiter der Unfallchirurgie des Marienhaus Klinikums St. Elisa-beth Klinik Saarlouis freuen sich über die Informationswand des IVU, die im Oktober im Foyer der St. Elisabeth Klinik Patienten und ihre Angehöri-gen über Unterstützung und Hilfsangebote nach schweren Unfällen aufklärte. FOTO: Andrea Schulze

03.11.2008

Saarlouis. Jeder Schwerverletzte soll in die Klinik gebracht werden, in der seine Verletzungen optimal behandelt werden können. „Deshalb vernetzen sich Kliniken im Saarland, in der Westpfalz, in Luxemburg und möglicherweise auch in Lothringen und gründen ein Traumanetzwerk“, erläutert Dr. Michael Weber, der Leiter der Unfallchirurgie des Marienhaus Klinikums St. Elisabeth Klinik Saarlouis. Um Mitglied im Traumanetzwerk zu werden, müssen sich die Kliniken zertifizieren lassen. „Wir bereiten derzeit die Zertifizierung zum regionalen Traumazentrum vor“, berichtet Dr. Weber, „das entspricht der Größe unseres Hauses.“ Als regionales Traumazentrum muss die St. Elisabeth Klinik bestimmte personelle und räumliche Voraussetzungen erfüllen. So ist beispielsweise eine Unfallchirurgische Abteilung und eine Intensivstation Voraussetzung. Darüber hinaus müssen die Operationssäle rund um die Uhr besetzt sein. 

Trotz bester Behandlung in der Klinik und anschließender Rehabilitation bleiben nach schweren Verletzungen bei machen Patienten Behinderungen zurück, mit denen sie zu leben lernen müssen. „Da können wir als Ärzte nicht mehr weiter helfen“, bedauert Dr. Weber. Diese Lücke zu schließen, hat sich der Interessenverband für Unfallverletzte in Deutschland – Gemeinnütziger e.V. im Saar-Pfalz Kreis (IVU) zur Aufgabe gemacht. Die Initiative bietet Unfallopfern, die Behinderungen zurückbehalten haben, Hilfe an, zum Beispiel bei der gesellschaftlichen und beruflichen Wiedereingliederung, bei Problemen mit der Unfallversicherung, der Berufsgenossenschaft, bei möglichen Schadenersatzansprüchen. Das Marienhaus Klinikum St. Elisabeth Klinik informierte im Oktober mit Infowänden im Foyer speziell über die Angebote des Interessenverbandes für Unfallverletzter in Deutschland. „Wir unterstützen die Arbeit dieser Organisation, denn es ist uns ein großes Anliegen, dass die Patienten nach ihrem Krankenhausaufenthalt bei uns und der anschließenden Reha nicht allein mit ihren Problemen dastehen“, betont Dr. Weber.

Pressekontakt

Ihr Ansprechpartner:
Dietmar Bochert
Postfach 12 20
56588 Waldbreitbach

Telefon: 02638 925-140
Mobil: 0160 2957701
E-Mail: info(at)marienhaus.de