„Die Nähe zum Krankenhaus bietet zusätzliche Sicherheit“

St. Michael Krankenhaus Völklingen: Bereitschaftsdienstzentrale Anfang Oktober eröffnet – schon am ersten Wochenende viele Patienten

Freuen sich über die neue Bereitschaftspraxis am Marienhaus Klinikum St. Michael Krankenhaus Völklingen: Ulla Herber-Meier, die Kaufmännische Direktorin (links), Oberin Schwester M. Esther Rivinius (Mitte), Prof. Dr. Gerhard Vigener, der Minister für Justiz, Arbeit, Gesundheit und Soziales des Saarlandes (rechts), Dr. Detlef Schild, leitender Obmann (2. von rechts) sowie Wolfgang Meunier, der stellvertretende Vorsitzende der Kassenärzt-lichen Vereinigung Saarland (2. von links). FOTO: Andrea Schulze

03.11.2008

Völklingen. Für Patienten in Völklingen und Umgebung, die am Wochenende oder an Feiertagen akut erkranken und außerhalb der Sprechstundenzeiten einen Arzt benötigen, gibt es jetzt am Marienhaus Klinikum St. Michael Krankenhaus Völklingen eine zentrale Anlaufstelle: Anfang Oktober wurde hier die Bereitschaftsdienstpraxis der niedergelassenen Ärzte eröffnet. „Es ist gut, dass die Praxis im St. Michael Krankenhaus untergebracht werden konnte“, freute sich Prof. Dr. Gerhard Vigener, der Minister für Justiz, Arbeit, Gesundheit und Soziales des Saarlandes, anlässlich der Eröffnung der Bereitschaftsdienstzentrale. 
 

Für die Patienten bietet die neue Bereitschaftsregelung zahlreiche Vorteile. Sie müssen bei medizinischen Notfällen während der sprechstundenfreien Zeit nicht mehr die Praxis des jeweils diensthabenden Arztes aufsuchen, sondern kommen direkt in die Bereitschaftsdienstzentrale. „Das St. Michael Krankenhaus ist bei der Bevölkerung bekannt und es ist gut erreichbar“, betonte Ulla Herber-Meier, die Kaufmännische Direktorin des Hauses. Bisher mussten sich die Patienten zunächst erkundigen, welcher Arzt Notdienst hat, und dann die ihnen oftmals unbekannte Praxis suchen. Darüber hinaus können Patienten, die mit einer schweren Erkrankung in die Bereitschaftsdienstpraxis kommen, direkt ins Krankenhaus eingewiesen werden. Bei besonderen Notfällen, wie zum Beispiel bei einem Verdacht auf Herzinfarkt oder Schlaganfall, können die Untersuchungsmöglichkeiten der Fachabteilungen mitgenutzt werden. „Da zählt jede Minute und die Nähe zum Krankenhaus bietet den Patienten zusätzliche Sicherheit“, so Herber-Meier. Darüber hinaus hätten Erfahrungen gezeigt, dass die Zahl unnötiger Selbsteinweisungen, bei denen Patienten direkt das Krankenhaus aufsuchen, ohne vorher einen Arzt konsultiert zu haben, stark zurückgehen, wenn sie die Möglichkeit haben, sich in einer Bereitschaftsdienstpraxis am Krankenhaus behandeln zu lassen.  

„Die Neuregelung des ärztlichen Bereitschaftsdienstes wird von der Völklinger Bevölkerung sehr gut angenommen“, freut sich Ulla Herber-Meier. „Das hat schon das erste Wochenende gezeigt. Die Zahl der hilfesuchenden Patienten war richtig hoch.“

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