Pain Nurses als Schnittstelle zwischen Patienten und Schmerztherapeut

Stationsleiterin Gertrud Wittig (rechts) erklärt der Patientin Christine Gettmann, wie sie mit Hilfe der Schmerzskala ihre Schmerzintensität bestimmen kann. FOTO: Anja Loudovici

10.10.2008

Hermeskeil. 2001 führte das St. Josef-Krankenhaus das Schmerzmanagement ein. Mittlerweile gibt es auf jeder Station eine ausgebildete Pain Nurse, eine Pflegekraft also, die besonders um die Schmerzbehandlung der Patienten kümmert. Sie haben in einem zehnwöchigen Fernlehrgang alles zum Thema Schmerzmanagement gelernt. „Es standen nicht nur die Physiologie des Schmerzes auf dem Stundenplan, sondern unter anderem auch Schmerzmessung und –dokumentation sowie Beratung und Schulung von Patienten“ erzählt Gertrud Wittig. Die Stationsleiterin hat ihren Kurs Anfang August erfolgreich beendet und ist damit die fünfte Pain Nurse im St. Josef-Krankenhaus. Sie bildet nun die Schnittstelle zwischen dem Pflegepersonal, dem Schmerztherapeuten und den Patienten. Wichtig ist, die Schmerztherapie genau auf die Bedürfnisse des Patienten abzustimmen, „denn Schmerzen nimmt jeder anders wahr“, erklärt Wittig und muss daher individuell therapiert werden. Regelmäßig mit den Vitalfunktionen, also dreimal täglich, geben die Patienten mit Hilfe einer Schmerzskala, wobei null für keine Schmerzen steht und zehn für den höchsten Schmerz, ihre Schmerzintensität an. In regelmäßigen Treffen der Pain Nurses und dem Schmerztherapeuten und Oberarzt Dr. Ingo Zerbe wird das Schmerzmanagement evaluiert, um besser auf das Wohl der Patienten eingehen zu können.

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