Der Verein „hat mit dazu beigetragen, dass unser Krankenhaus erhalten blieb“

Der Förderverein der Marienhausklinik St. Josef Losheim am See wurde 30 Jahre alt – Spendensumme von mehr als einer Million Euro

Mit einer Spende von 20.000 Euro hat der Förderverein die Anschaffung dieses hochmodernen Ultraschallgerätes unterstützt. Vorsitzender Raimund Jakobs (Bildmitte), Schatzmeister Rudolf Schäfer (3. von links) und Losheims Bürgermeister Lothar Christ (2. von rechts) überreichten den Spendenscheck an Annette Münster-Weber, die Oberin der Marienhauskliniken St. Elisabeth Wadern – St. Josef Losheim am See, den Kaufmännischen Direktor Horst Magdziarz (links im Bild), den Ärztlichen Direktor Dr. Walter Berg (rechts im Bild) und Dr. Jan Holger Holtschmit, den Chefarzt der Konservativen Orthopädie. FOTO: Heribert Frieling

10.10.2008

Losheim. Der Verein hat in all den Jahren das Krankenhaus tatkräftig finanziell unterstützt; er hat sich in dieser Zeit mit viel Erfolg für die Zukunftssicherung des Hauses stark gemacht; und er hat die Verbundenheit der Menschen mit der Marienhausklinik St. Josef gefördert. Das sind sicherlich die Gründe, warum der Krankenhausförderverein Losheim am See e.V. so eine beispielslose Erfolgsgeschichte geworden ist. Anfang September feierte der Verein im Rahmen einer Vorstandssitzung sein 30-jähriges Bestehen. Und ließ es sich nicht nehmen (obwohl: wer Raimund Jakobs und seine Mitstreiter kennt, der hatte eigentlich auch gar nichts anderes erwartet), an diesem Abend einen Spendenscheck über 20.000 Euro zu überreichen. Damit wurde die Anschaffung eines hochmodernen Ultraschallgerätes unterstützt. Mit dieser Spende, so Vorsitzender Raimund Jakobs, wolle der Verein nicht nur die Klinik unterstützen, sondern „gleichzeitig auch dem Träger signalisieren, dass wir sein Engagement würdigen“.

In den 30 Jahren seines Bestehens hat der Verein das Losheimer Krankenhaus mit über einer Million Euro unterstützt. Das Geld, das durch Beiträge, Spenden und Erlöse aus Veranstaltungen zusammenkommt, wurde und wird zum einen zur Anschaffung von beispielsweise medizinischen Gerätschaften verwendet; zum anderen – und das dürfte es nur in Losheim geben – hat der Verein das Haus schon mehrmals durch die Aufnahme von Darlehen unterstützt. – Und um die Gesamtsumme rund zu machen (exakt sind es jetzt 1.030.000 Euro), stimmte der Vorstand an diesem Abend noch dem Antrag zu, der Konservativen Orthopädie 8.000 Euro zur Verfügung zu stellen, damit diese ihre Therapieplanung zukünftig computergestützt vornehmen kann. 

Der Krankenhausförderverein Losheim am See e.V. war der erste Krankenhaus-Förderverein im Saarland und der erste in der Trägerschaft. Er hat – daran erinnerten Raimund Jakobs und Dr. Walter Berg, der Ärztliche Direktor der Marienhauskliniken St. Elisabeth Wadern – St. Josef Losheim am See, in ihren Ansprachen – sehr wechselvolle, manchmal gar turbulente Jahre erlebt. Dass der Verein (die Gründungsversammlung war übrigens bereits am 15. Dezember 1977) eine so breite Basis und damit auch Akzeptanz und Zustimmung in der Bevölkerung finden konnte, liegt sicherlich auch daran, dass er strikt überparteilich ausgerichtet ist und arbeitet. Dieses eherne Prinzip, so Raimund Jakobs, der selbst viele Jahre Bürgermeister von Losheim war und dem Verein nun bereits seit 1985 vorsteht, habe in all den Jahren auch niemand ernsthaft in Zweifel gezogen. 

Es ist sicherlich nicht übertrieben zu sagen, dass der Verein in den 30 Jahren seines Bestehens häufiger ein „Wechselbad der Gefühle“, so Raimund Jakobs, erlebte. Das hatte seinen Grund: Die Zukunft des Hauses stand nicht nur einmal in Frage, und der Existenzkampf anno 2000, als der Verein alle Kräfte mobilisierte und dem Gesundheitsminister mehr als 5.000 Unterschriften für den Erhalt des Losheimer Krankenhauses übergeben konnte, sind allen noch in bester Erinnerung. Damals hat der Verein „mit dazu beigetragen, dass unser Krankenhaus erhalten blieb“, sparte denn auch Dr. Walter Berg nicht mit Lob. 

Und so will denn der Förderverein zum Wohle des Hauses auch „eine verschworene Gemeinschaft mit unserer Marienhausklinik St. Josef“ bleiben.

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