Er hat gerne und aus vollster Überzeugung für zwei kirchliche Träger gearbeitet

Ludwig Klarl als Geschäftsführender Vorstand des Barmherzige Brüder Trier e.V. verabschiedet – Nachfolger auch als Geschäftsführer des Gemeinschaftskrankenhauses in Bonn ist Andreas Latz

Anfang August wurde Ludwig Klarl (Bildmitte) als Mitglied des Geschäftsführenden Vorstandes des Barmherzige Brüder Trier e.V. feierlich in den Ruhestand verabschiedet. Sein Nachfolger ist Andreas Latz (links im Bild). Er übernimmt von Klarl auch die Rolle des Geschäftsführers des Gemeinschaftskrankenhauses St. Elisabeth / St. Petrus / St. Johannes in Bonn, die Klarl seit April 2005 zusammen mit Christa Garvert, der Sprecherin der Geschäftsführung der Marienhaus GmbH (rechts im Bild) wahrgenommen hatte. FOTO: Heribert Frieling

10.10.2008

Trier. Seine Karriere im Gesundheits- und Sozialbereich begann, da war er bereits 47 Jahre alt. Das war 1994, als er Kaufmännischer Direktor des St. Elisabeth-Krankenhauses in Neuwied wurde. Und schnell war Ludwig Klarl in der Trägerschaft (und zwar der Marienhaus GmbH) ein gefragter Mann: So ging er im November 1997 als Krisenmanager auf Zeit in das von der Schließung bedrohte Hospital zum Hl. Geist in Hagen-Haspe und übernahm im Juni 1998 die Aufgaben des Kaufmännischen Direktors im Hermeskeiler St. Josef-Krankenhaus und zum Jahresbeginn 1999 zusätzlich im Marienkrankenhaus Trier-Ehrang. Dann trennten sich die Wege; Ludwig Klarl heuerte bei den Barmherzigen Brüdern in Trier an und übernahm im April 2001 als Kaufmännischer Direktor die Leitung des Trierer Brüderkrankenhauses. Drei Jahre später wurde er Mitglied des Geschäftsführenden Vorstandes des Barmherzige Brüder Trier e.V. und war seit April 2005 zusammen mit Christa Garvert, der Sprecherin der Geschäftsführung der Marienhaus GmbH, auch Geschäftsführer des Gemeinschaftskrankenhauses St. Elisabeth / St. Petrus / St. Johannes in Bonn. – Anfang August nun wurde Ludwig Klarl in Trier feierlich in den Ruhestand verabschiedet. 

Sein Nachfolger als Vorstandsmitglied des Barmherzige Brüder Trier e.V. und als Geschäftsführer des Bonner Gemeinschaftskrankenhauses ist Andreas Latz. Auch an ihn werden sich in Neuwied noch viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erinnern. Denn seine ersten beruflichen Meriten hat er sich von 1995 bis Ende 1998 im St. Elisabeth-Krankenhaus in Neuwied verdient – als Assistent von Ludwig Klarl. Anschließend war Latz Kaufmännischer Direktor des Ohrekreis-Klinikums in Sachsen-Anhalt und Geschäftsführer des Städtischen Klinikums in Gütersloh. Bis Ludwig Klarl dem „soliden, bodenständigen und gut katholischen“ Diplom-Kaufmann das Angebot unterbreitete, sein Nachfolger als Kaufmännischer Direktor des Brüderkrankenhauses in Trier zu werden. Und nun beerbt Andreas Latz seinen ehemaligen Chef und Mentor ein zweites Mal. 

Ludwig Klarl geht – und als er dies sagte, klang ein wenig Wehmut mit in seiner Stimme – aus gesundheitlichen Gründen frühzeitig von Bord. Der gebürtige Oberschwabe, der 22 Jahre Berufssoldat war, bevor er in die freie Wirtschaft wechselte, hat gerne und aus vollster Überzeugung für zwei kirchliche Träger gearbeitet. Die geistlich spirituellen Wurzeln und die daraus resultierenden Werke der Waldbreitbacher Franziskanerinnen und der Barmherzigen Brüder haben ihn nämlich tief beeindruckt und angezogen, wie er es formulierte. Folglich hat er sich mit ganzer Kraft eingebracht; halbe Sachen gab es mit ihm nicht. Er war (und da greifen wir tief ins Archiv und zitieren aus der Verabschiedung des Ludwig Klarl in Neuwied Anfang 1998) „der richtige Mann zur rechten Zeit am rechten Ort“. – Ad multos annos.

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