Zusammenarbeit im Herz- und Gefäßzentrum Rhein-Ahr soll weiter ausgebaut werden

Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler: Dr. Bernhard Kiemen und Dr. Georg Nowak leiten die Gefäßchirurgie im Kollegialsystem

Dr. Bernhard Kiemen (rechts im Bild) und Dr. Georg Nowak leiten seit Anfang Januar als Chefärzte im Kollegialsystem die Gefäßchirurgie im Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler. Foto: Heribert Frieling

19.01.2013

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Mit einer Doppelspitze geht die Gefäßchirurgie des Marienhaus Klinikums im Kreis Ahrweiler ins neue Jahr. Dr. Bernhard Kiemen und Dr. Georg Nowak leiten die Abteilung im Kollegialsystem. Dr. Jürgen Remig, der in den zurückliegenden Jahren in Personalunion die Gefäßchirurgie im Bonner Gemeinschaftskrankenhaus und im Marienhaus Klinikum geleitet hatte, konzentriert seine Tätigkeit wieder vornehmlich auf Bonn. Die überaus erfolgreiche Zusammenarbeit von Bad Neuenahr und Bonn im Herz- und Gefäßzentrum Rhein-Ahr, das die beiden Kliniken 2009 gegründet haben und das eines der größten Zentren dieser Art in ganz Deutschland ist, soll durch die Berufung von Bernhard Kiemen und Georg Nowak weiter ausgebaut und intensiviert werden.

 

Mit den beiden neuen Chefärzten hat das Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler zwei überaus versierte und erfahrene Gefäßchirurgen gewinnen können. Bernhard Kiemen, der sagt, dass es in seinen Augen beruflich „nichts Schöneres als die Gefäßchirurgie“ gibt, bringt mehr als 20 Jahre Erfahrung in diesem Spezialgebiet mit nach Bad Neuenahr. Der gebürtige Westfale, der in Köln Medizin studiert hat, hat zuletzt in Mönchengladbach und Euskirchen gearbeitet und ist davon überzeugt, dass die Abteilung von der Doppelspitze nur profitieren kann.

 

Georg Nowak hat in Bonn Medizin studiert und lange Jahre in einer Klinik in Remscheid gearbeitet. Es folgten viereinhalb Jahre Tätigkeit in einer Gemeinschaftspraxis für Gefäßchirurgie. Mitte 2009 kam Nowak dann als Oberarzt für Gefäßchirurgie in das Gemeinschaftskrankenhaus Bonn. Die Arbeitsweise und die Philosophie des Herz- und Gefäßzentrums Rhein-Ahr kennt Nowak also sehr genau.

 

Die Menschen werden in der Regel immer älter, und damit wächst auch die Zahl der Patienten, die an einer arteriellen Gefäßerkrankung leiden, stetig. Sie haben einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall erlitten oder leiden unter Durchblutungsstörungen der Beine. Ihnen helfen die Experten des Herz- und Gefäßzentrums Rhein-Ahr; und das sind die Gefäßchirurgen, die Kardiologen und die Radiologen. Deswegen sprechen Dr. Kiemen und Dr. Nowak auch lieber von der „Gefäßmedizin“, wenn sie ihre Arbeit beschreiben; denn „nicht jeder Patient, der zu uns kommt, ist auch von vornherein ein Fall für uns Chirurgen“, betonen Kiemen und Nowak unisono.

 

Ob eine konservative, also medikamentöse Therapie für den Patienten das Richtige ist; ob verengte Gefäße mit Ballonkathetern aufgedehnt und (falls erforderlich) mit einem Stent stabilisiert werden (also interventionell therapiert wird); oder ob letztlich doch nur eine Operation Aussicht auf Erfolg bietet, das wird in vielen Fällen gemeinschaftlich beraten. So werden alle Befunde und Röntgenbilder der Patienten in einer gemeinsamen Konferenz vorgestellt und das therapeutische Vorgehen auch gemeinsam festgelegt. Und von dieser gebündelten Kompetenz von Gefäßchirurgen, Radiologen und Kardiologen profitieren die Patienten in Bonn wie in Bad Neuenahr.

 

Dr. Bernhard Kiemen und Dr. Georg Nowak werden in Bad Neuenahr ein sehr breites gefäßchirurgisches Leistungsspektrum anbieten. Dazu gehören operative Eingriffe an den Halsschlagadern und den Gefäßen im Brust- und Bauchraum ebenso wie venöse Leiden oder langfristige Gefäßzugänge für die Dialyse oder eine Infusionstherapie.

 

Zunehmend an Bedeutung gewinnt auch die Gruppe der Patienten, die an einer Erkrankung der Arterien im Bein- und Beckenbereich leiden. Unter ihnen sind viele Raucher und immer mehr Diabetiker. Für viele von ihnen ist eine Operation die letzte Möglichkeit, um die Amputation des Fußes, des Unterschenkels oder gar des ganzen Beines zu verhindern. Hier setzen Kiemen und Nowak auf die Zusammenarbeit mit Dr. Markus Menzen, dem Ärztlichen Leiter des Diabeteszentrums, das Bad Neuenahr und Bonn im Frühjahr 2011 gemeinschaftlich gegründet haben. Denn eine Folgeerkrankung, unter der viele Diabetiker leiden, ist das diabetische Fußsyndrom. Gemeinsam wird man alles tun, den Patienten ihr Bein und damit viel Lebensqualität zu erhalten.

 

Patienten mit Gefäßerkrankungen, das ist Bernhard Kiemen und Georg Nowak sehr wichtig, sind schwer kranke Menschen. Ihnen wollen die beiden ganzheitlich helfen. Dafür ist es wesentlich, dass sie eingebettet sind in das Herz- und Gefäßzentrum Rhein-Ahr.

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