„Der Spezialist kommt zum Patienten und nicht umgekehrt“

Marienhaus Klinikum Eifel: Wie ein großer Träger die chirurgische Versorgung im ländlichen Raum sicherstellen will

Sie stehen für das neue Chirurgie-Konzept in Gerolstein: Prof. Dr. Christian Blöchle, der Chefarzt der Allgemein- und Visceralchirurgie in Bitburg und Ärztlicher Direktor des Marienhaus Klinikum Eifel (rechts); Wolfgang Petersen, der Chef der Chirurgie im Adenauer St. Josef-Krankenhaus (links), und Dr. Karl-Georg Hermans, der langjährige Chefarzt der Chirurgie im Prümer Krankenhaus. Foto: Heribert Frieling

18.12.2012

Gerolstein. Seit Jahren fällt es gerade kleinen Krankenhäusern im ländlichen Raum immer schwerer, junge Ärzte für eine Mitarbeit zu gewinnen. Dieses bundesweite Phänomen macht natürlich auch vor der Eifel nicht Halt. Das Marienhaus Klinikum Eifel mit seinen Standorten in Bitburg, Gerolstein und Neuerburg will jetzt aus der Not eine Tugend machen und mit einer intelligenten Verbundlösung die wohnortnahe chirurgische Versorgung im Gerolsteiner Krankenhaus sicherstellen. Mehr noch: „Unser Ziel ist es, dass der Spezialist zum Patienten kommt und nicht umgekehrt der Patient lange Wege auf sich nehmen muss, wenn er sich einer größeren Operation unterziehen muss“, betonen Prof. Dr. Christian Blöchle und Dr. Wolfgang Petersen unisono. Blöchle ist Chefarzt der Allgemein- und Visceralchirurgie in Bitburg und Ärztlicher Direktor des Marienhaus Klinikum Eifel. Petersen ist Chef der Chirurgie im Adenauer St. Josef-Krankenhaus, das zum gleichen Träger, nämlich der Marienhaus Unternehmensgruppe, zählt. Der Dritte im Bunde ist Dr. Karl-Georg Hermans, der 26 Jahre lang Chefarzt der Chirurgie im Prümer Krankenhaus war, dort Ende August in den Ruhestand verabschiedet wurde, aber viel zu sehr Chirurg ist, als dass er den Arztkittel schon mit 65 Jahren an den berühmten Nagel hängen wollte.

 

Blöchle, Petersen und Hermans sind nicht nur Chirurgen mit Leib und Seele, sie sind bei aller Spezialisierung auch Generalisten, die sich ergänzen. So reicht das Leistungsspektrum von Prof. Blöchle über die allgemeine Chirurgie und die Thoraxchirurgie über die Oberbauchchirurgie mit den Schwerpunkten Leber, Magen und Bauchspeicheldrüse bis zur kolorektalen Chirurgie einschließlich der chirurgischen Behandlung von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. Petersen ist nicht nur Allgemeinchirurg, sondern besitzt auch die Zusatzbezeichnungen für Unfallchirurgie und Orthopädie. Dort liegen auch die Schwerpunkte von Karl-Georg Hermans. - „Wir sind froh, dass Dr. Hermans mit vollem Elan hier eingestiegen ist; von seinem Erfahrungsschatz können wir alle profitieren“, unterstreicht deshalb auch Wolfgang Petersen.

 

An vier Tagen pro Woche ist Hermans in Gerolstein. Blöchle und Petersen in der Regel einmal. In dieses System sind auch die Fachärzte der chirurgischen Abteilungen aus Adenau, Bitburg und Gerolstein mit eingebunden. „So können wir bei größerer Flexibilität ein breiteres Leistungsspektrum anbieten und gleichzeitig unseren jungen Assistenzärzten eine noch bessere Ausbildung bieten“, stellt Prof. Blöchle fest. Für dieses Bündel von Vorteilen, das dieses Verbundsystem den Patienten bietet, „müssen wir bei unseren niedergelassenen Kollegen in den kommenden Wochen und Monaten noch stärker werben“, beschreibt Blöchle eine wichtige Aufgabe.

 

So wollen die Drei in der Eifel eine qualitativ hochwertige und überaus menschliche Medizin anbieten. Ein großer Träger macht solche Lösungen möglich.

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