Die Auditoren bescheinigen dem Haus ein sehr gutes Ergebnis

Die Fachklinik für Geriatrische Rehabilitation am Marienkrankenhaus St. Wendel ist seit Ende September zertifiziert

Die Mitglieder der zentralen Arbeitsgruppe die Qualitätsmanagementbeauf-tragten Dr.-Ing. Bettina Hahne, Dr. Rudolf Eckert, der Chefarzt der Fachklinik für Geriatrische Rehabilitation am Marienkrankenhaus St. Wendel, und die Pflegedienstleiterin Annemarie Wilhelm (von links) freuen sich sehr über das gute Abschneiden bei der Zertifizierung. Foto: Andrea Schulze

18.12.2012

St. Wendel. Ein Jahr lang arbeiteten die Mitarbeiter der Fachklinik für Geriatrische Rehabilitation am Marienkrankenhaus auf die Zertifizierung hin. Mit dem Audit Ende September haben sie jetzt das Ziel erreicht. „Es war ein Kraftakt, aber die Arbeit hat sich in vielfacher Hinsicht gelohnt“, freut sich Chefarzt Dr. Rudolf Eckert. Die Auditoren, die die Einrichtung nach dem Qualitätsmanagementsystem DIN EN ISO 9001 inklusive pCC-Reha begutachtet haben, bescheinigten dem Haus ein sehr gutes Ergebnis. Zusätzlich wurde die Fachklinik nach MAAS-BGW zertifiziert, mit dem das betriebliche Gesundheitsmanagement auf den Prüfstand gestellt wird. Auch hier schnitt das Haus richtig gut ab: „Die Fachklinik für Geriatrische Rehabilitation ist bezogen auf den Präventionsgedanken zur Gesundheitsförderung vielen anderen Organisationen voraus“, heißt es im Prüfbericht.

 

Das gute Ergebnis können sich alle Mitarbeiter der Klinik auf ihre Fahnen schreiben. Sie haben sich neben ihrer täglichen Arbeit aktiv in die Vorbereitung zur Zertifizierung eingebracht. Koordiniert wurde die Arbeit für die Zertifizierung von einer Arbeitsgruppe, der neben Dr. Eckert, die Qualitätsmanagementbeauftragte Dr.-Ing. Bettina Hahne und die Pflegedienstleiterin Annemarie Wilhelm angehören. Das Qualitätsmanagementsystem DIN ISO verlangt, dass die meisten Alltagsprozesse niedergeschrieben werden. „Viele Mitarbeiter haben dazu beigetragen, dass das, was wir hier jeden Tag tun, aufgeschrieben wurde“, so Eckert, der zusammen mit den andere Arbeitsgruppenmitglieder auch zahlreiche Dokumente erstellte. Das schon für das Akutkrankenhaus vorliegende umfangreiche Qualitätshandbuch wurde entsprechend ergänzt. „Das war zwar ein großer Aufwand, aber allein schon das systematische Durchdenken der einzelnen Prozesse hat dazu beigetragen, dass wir Dinge gefunden haben, die wir verbessern können“, erinnert er sich.

 

Die Auditoren stellten in Gesprächen mit den Mitarbeitern fest, dass das Qualitätshandbuch nicht nur bedrucktes Papier ist, sondern dass danach gelebt und gehandelt wird. Den Mitarbeitern ist der Inhalt bekannt und sie wissen, wie sie in bestimmten Situationen reagieren müssen. Als Richtschnur gibt es ihnen in der alltäglichen Arbeit Sicherheit. „In Zukunft nutzen wir das Qualitätshandbuch auch zur Einarbeitung neuer Mitarbeiter“, freut sich Dr. Eckert über dieses Instrument.

 

Der Zertifizierungsprozess in der Fachklinik für Geriatrische Rehabilitation hat in der Mitarbeiterschaft des gesamten Marienkrankenhauses den Teamgedanken gestärkt, und das Verständnis füreinander ist gewachsen. „Die Mitarbeiter wissen: Diesen Erfolg haben wir gemeinsam erzielt, denn jeder hat sich in seinem Verantwortungsbereich engagiert“, so Eckert. „Und das tut allen gut.“

 

Zukünftig wird jedes Jahr ein Wiederholungsaudit stattfinden, alle drei Jahre steht die Rezertifizierung an. Dafür hat die Einrichtung Hausaufgaben zu erledigen. „Denn es gibt immer Verbesserungspotenziale, an denen wir arbeiten“, so Eckert. „Schließlich wollen wir uns kontinuierlich weiter entwickeln.“ Deshalb stehen für das kommende Jahr unter anderem Teamfortbildungen auf dem Programm, und es wird ein digitales Dokumentationssystem eingeführt, mit dem unter anderem das Briefe schreiben automatisiert wird. 

 

Weiterhin wurde ein sogenanntes Managementreview eingerichtet: „Vier Mal im Jahr werden sich Dr. Eckert und Annemarie Wilhelm mit dem Kaufmännischen Direktor Gerd Leins und der Krankenhausoberin Hildegard Marx zusammensetzen und weitere Perspektiven für die Fachklinik für Geriatrische Rehabilitation erarbeiten“, so Eckert. So gesehen hat das Haus mit der Zertifizierung einen ersten großen Schritt geschafft, dem aber noch viele folgen werden.

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