"Ausgewiesener Spezialist mit vielfältigen und umfangreichen Erfahrungen"

St. Josef-Krankenhaus: Wolfgang Petersen leitet seit Anfang September als Chefarzt die Chirurgie, Unfallchirurgie und Orthopädie

Der neue Chefarzt Wolfgang Petersen (links) übernimmt gemeinsam mit seinem Oberarzt Dr. Andreas Leffler (rechts) von dem kommissarischen Leiter der Adenauer Chirurgie Dr. Herbert Conradi eine gut aufgestellt Abteilung. Foto: Anja Loudovici

21.10.2011

Adenau. Er habe sich von Anfang an wohl gefühlt, freut sich Wolfgang Petersen auf seine Arbeit im St. Josef-Krankenhaus. „Ein gutes Miteinander im Team und im Krankenhaus ist mir ganz wichtig“, betont Petersen. „Gemeinsam kann man viel erreichen und bewirken“, ist sich der 51-Jährige sicher. Anfang September hat Wolfgang Petersen als Chefarzt die Leitung der Chirurgie, Unfallchirurgie und Orthopädie im Adenauer Krankenhaus übernommen. „Wir freuen uns, dass Sie sich bewusst für ein kleineres Krankenhaus entschieden haben“, begrüßte Bernd Witte, der Klinikdirektor des Marienhaus Klinikums im Kreis Ahrweiler, Ende September bei einer kleinen Feierstunde den neuen Chefarzt. Als Oberfeldarzt in der Bundeswehr hat Wolfgang Petersen zahlreiche Auslandseinsätze absolviert und somit einige Krisenregionen dieser Welt gesehen. In Adenau nun möchte er ankommen und gemeinsam mit seinem Oberarzt Dr. Andreas Leffler, der ebenfalls seit Anfang September das Team der Chirurgie verstärkt, mit dazu beitragen, den guten Ruf des Hauses zu festigen und die bisherige exzellente Arbeit seines Vorgängers, Dr. Herbert Conradi, fortzuführen. Dr. Conradi führte die Chirurgie in Adenau die letzten anderthalb Jahre kommissarisch und „dass obwohl er bereits im März 2010 als Chefarzt der Chirurgie im St. Elisabeth-Krankenhaus in Gerolstein in den wohlverdienten Ruhestand gegangen war“, bedankte sich Bernd Witte bei dem ehemaligen Chefarzt für sein Engagement. Auch Wolfgang Petersen ist dankbar, eine so gut aufgestellte Abteilung vorzufinden: „Es ist uns eine Freude, in Ihre Fußstapfen zu treten“.

Nach dem Medizinstudium in Hamburg startete Wolfgang Petersen seine berufliche Laufbahn als Arzt im Praktikum im dortigen Bundeswehrkrankenhaus und machte erste Schritte in der Urologie und der Chirurgie. In Kambodscha, seinem ersten Auslandseinsatz, sammelte er Erfahrungen in der Traumatologie, der Intensiv- und Notfallmedizin. Es folgten weitere Stationen als Leiter des Sanitätsbereiches einer Kaserne – „hier war ich für die Versorgung von 2.000 Soldaten zuständig“, erinnert sich Petersen –, im Bundeswehrzentralkrankenhaus in Koblenz auf der Intensivstation für Patienten mit schweren Brandverletzungen sowie als Stationsarzt der unfallchirurgischen Abteilung. Hieran schlossen sich drei Jahre chirurgische Weiterbildung im Gemeinschaftskrankenhaus Koblenz-Mayen Kemperhof an, wo er auch seine Facharztprüfung für Allgemeinchirurgie absolvierte, bevor er als Oberarzt an das Bundeswehrzentralkrankenhaus nach Koblenz zurückkehrte. Dort erlangte Petersen die Zusatzbezeichnung für Unfallchirurgie, Orthopädie und Skelettradiologie.

Während dieser Zeit wurde er immer wieder in den Krisengebieten dieser Welt eingesetzt. So war er unter anderem im KFOR-Einsatz in Prizren/Kosovo. Dort leitete er das Feldlazarett und arbeitete eng mit zivilen Hilfsorganisationen zusammen. Bei mehrfachen Einsätzen in Afghanistan war er als medizinischer Leiter der Feldlazarette tätig. In Zusammenarbeit mit den örtlichen Gesundheitseinrichtungen versorgte er auch die zivile Bevölkerung. Bei der Tsunamirettungsaktion 2004 behandelte Petersen in der fliegenden Intensivstation (StratAirMedEvac) die verletzten Patienten. Darüber hinaus war er als klinischer Leiter der Feldlazarette beim Weltjugendtag 2005 in Köln und bei der Fußballweltmeisterschaft 2006 in Kaiserslautern tätig. „Wir haben mit Wolfgang Petersen einen ausgewiesenen Spezialisten mit vielfältigen und umfangreichen Erfahrungen gewinnen können“, freut sich Alfred Pitzen, der kaufmännische Leiter des St. Josef-Krankenhauses auf die künftige Zusammenarbeit.

Im St. Josef-Krankenhaus möchte Wolfgang Petersen vor allem die Zusammenarbeit mit den Hausärzten intensivieren „Wir bieten ein sehr breites Spektrum der Chirurgie an und davon sollen unsere Patienten profitieren“, erläutert er. In der Klinik am Nürburgring wird nicht nur die Grund- und Regelversorgung durchgeführt, sondern eine große Auswahl an unfallchirurgischen und orthopädischen Eingriffen. Unter anderem endoprothetische Operationen, minimalinvasive Eingriffe wie Arthroskopien, Behandlungen von Knochenbrüchen und Sportverletzungen sowie hand- und fußchirurgische Operationen. Einen weiteren Schwerpunkt setzt Petersen auf den Ausbau des Medical Centers am Nürburgring als Notarztstandort. „Im Bereich der Tumorchirurgie werden wir eng mit dem Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr und dem Marienhaus Klinikum St. Elisabeth in Neuwied zusammenarbeiten“, erklärt Petersen. Ihm ist es wichtig, „den persönlichen Stil, die angenehme Atmosphäre sowie die hochwertige Arbeit, die das Haus schon jetzt kennzeichnen, weiter zu verbessern“.

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