Sie war die "Seele des Hauses“ und „eine Idealbesetzung"

Helga Beck als Oberin des Marienkrankenhauses in Trier-Ehrang feierlich verabschiedet

Anfang September wurde Helga Beck (2. von links) feierlich als Oberin des Marienkrankenhauses Trier-Ehrang verabschiedet. In ihrer Laudatio nannte Generaloberin Schwester M. Basina Kloos (2. von rechts) sie eine Idealbesetzung für dieses Amt. Unser Bild zeigt die beiden zusammen mit Christa Garvert, der Vorsitzenden des Aufsichtsrates des Ökumenischen Verbundkrankenhauses Trier (ÖVK), und ÖVK-Geschäftsführer Rainer Kropp. Foto: Heribert Frieling

18.10.2011

Trier-Ehrang. Sie war, wie es Generaloberin Schwester M. Basina Kloos in ihrer Laudatio formulierte, die "Seele des Hauses", für das Amt "eine Idealbesetzung" und wurde von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gerade in Zeiten des Umbruchs als "stabiler Fels und rettender Anker erlebt". Anfang September nun wurde Helga Beck feierlich als Oberin des Marienkrankenhauses in Trier-Ehrang verabschiedet. Hier hat sie fast 30 Jahre lang gewirkt - in der Krankenpflegeschule, als Pflegedirektorin und nicht zuletzt 15 Jahre als Oberin. Diese Funktion hat sie zeitweise in Personalunion auch im St. Josef-Krankenhaus in Hermeskeil wahrgenommen. Für den Träger bleibt Helga Beck (natürlich) auch in Zukunft tätig, und zwar im Marienhaus Klinikum Eifel. In diesem Verbund, in dem die Marienhaus GmbH ihre Krankenhäuser an den Standorten Bitburg, Gerolstein und Neuerburg zusammengeschlossen hat, wird sie in absehbarer Zeit wieder die Aufgaben der Krankenhausoberin übernehmen.

Helga Beck, das unterstrich Schwester M. Basina, war "in diesem Haus eine ethische Garantin für Menschlichkeit, die in manchen Situationen die Sinnfrage gestellt hat, um trotz ökonomischer Zwänge einem christlichen Geist Raum zu geben". Sie habe ihre Aufgabe als Oberin im Sinne eines diakonischen Leitungsamtes wahrgenommen und die Sicherstellung des kirchlichen Auftrages der Einrichtung besonders im Blick behalten und die Eigenart, die Werte, die Identität und Organisationskultur der Einrichtung ganz besonders im Blick gehabt. Persönlich dagegen sei Helga Beck als zurückhaltend und bescheiden erlebt worden, die alles, nur eines nicht wollte: nämlich im Mittelpunkt stehen.

Menschen, die wie Helga Beck "ökonomisch wie ethisch denken und christliche Werte verinnerlicht haben", so Schwester M. Basina weiter, braucht die Einrichtung auch in Zukunft. Trotzdem wird es im Ökumenischen Verbundkrankenhaus Trier, zu dem sich das Elisabethkrankenhaus Trier und das Marienkrankenhaus Trier-Ehrang im Frühjahr zusammengeschlossen haben, keine Oberin geben, wie Schwester M. Basina unterstrich. Hier bauen die Verantwortlichen auf die Führungskräfte vor Ort und vertrauen darauf, dass sie sich "zusammen mit den Theologinnen beider Konfessionen diesem Auftrag stellen".

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