„Wir schätzen Ihre Arbeit als unabdingbaren Baustein unseres Unternehmenserfolges“

1. Waldbreitbacher Pflegekongress: guter Besuch – Stellenwert der Pflege deutlich gemacht

Rund 230 Pflegende aus Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen, aus Hospizen und Bildungseinrichtungen nahmen Ende Mai am 1. Waldbreit-bacher Pflegekongress teil.

17.06.2011

Waldbreitbach. „Wenn wir für die Zukunft mit ihrer demographischen Entwicklung die richtigen Weichen stellen wollen, so können wir das nur mit Ihnen gemeinsam.“ Generaloberin Schwester M. Basina Kloos fand klare Worte, als sie Ende Mai die rund 230 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 1. Waldbreitbacher Pflegekongresses im Forum Antoniuskirche willkommen hieß. Man wolle „hören, was die Pflegenden bewegt“, ermunterte sie die Anwesenden, Wissen und Erfahrungen auszutauschen, die Begegnung und Diskussion über die Einrichtungsgrenzen hinweg (die Teilnehmer kamen aus Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen, aus Hospizen und Bildungseinrichtungen) zu suchen und mit dem Thema Vernetzung ernst zu machen. Sind die Ursprünge der Marienhaus GmbH, so Schwester M. Basina weiter, in der Pflege zu finden, so werden „die Akademisierung der Pflege einerseits und die strategische Weiterentwicklung unserer Einrichtungen andererseits über unseren Erfolg als Unternehmen und damit der Erfüllung unseres Auftrages als christlicher Träger von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen entscheiden“.

Was den Stellenwert der Pflege angeht, so ließ auch Christa Garvert für die Geschäftsführung keinen Zweifel daran, dass „wir Ihre Arbeit als unabdingbaren Baustein unseres Unternehmenserfolges schätzen“. Sie untermauerte das mit Beispielen: So ist man in den Altenheimen mit Erfolg dazu übergegangen, die Dienste in den Wohnbereichen gezielt auf den Pflegeaufwand abzustimmen. Die Einführung der EDV-gestützten Pflegeplanung (sie wurde gemeinsam mit einer externen Firma entwickelt und wird sukzessive in den Einrichtungen installiert) hat auch außerhalb der Trägerschaft viel Aufmerksamkeit gefunden. Das gilt auch für die generalistische Pflegeausbildung, bei der die Schülerinnen und Schüler an der Verbundschule in Lebach in dreieinhalb Jahren die Abschlüsse in der Gesundheits- und Krankenpflege, der Kinderkrankenpflege und der Altenpflege erreichen.

Der Vormittag des 1. Waldbreitbacher Pflegekongresses stand ganz im Zeichen von Fachvorträgen. So ging Prof. Dr. Frank Weidner, der Dekan der Pflegewissenschaftlichen Fakultät der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar, der Frage nach, was die Pflegewissenschaft zur professionellen Pflege beiträgt. Und sein Kollege Prof. Dr. Albert Brühl zeigte anhand eines Projektes auf, wie komplex die Aufgabe ist, den Pflegeaufwand zu messen und entsprechend zu beurteilen. Die Brücke zum Nachmittag bildete dann gleichsam das Referat von Sandra Postel, der Leiterin der Stabsstelle Pflege und Fachberatung Schulen, und Prof. Dr. Gunther Lauven, dem Leiter der Stabsstelle Unternehmensentwicklung, die die Pflege in der Unternehmensstrategie verorteten.

Am Nachmittag wurde es dann konkret. In vier Workshops ging es um die Themen Casemanagement; Wundmanagement; um Demenz; und um Hospizlichkeit und Palliative Care in den Einrichtungen. Auch hier aber ging es letztlich um Vernetzung. – Der 1. Waldbreitbacher Pflegekongress hat dazu einen wichtigen Anstoß gegeben.

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