"Unsere Marienhausklinik St. Josef auf dem Kohlhof hat Zukunft"

Die Marienhausklinik St. Josef Kohlhof wurde Mitte März offiziell eröffnet - feierliche Altarweihe durch Bischof Stephan Ackermann

Zum Festakt konnte Generaloberin Schwester M. Basina Kloos auch den saarländischen Ministerpräsidenten Peter Müller (2. von links) und den saarländischen Gesundheitsminister Georg Weisweiler (links im Bild) begrüßen. Mit dabei Bischof Stephan Ackermann und Neunkirchens Bürgermeister Jörg Aumann (2. von rechts).

28.03.2011

Neunkirchen. Die Marienhausklinik St. Josef Kohlhof war eine schwere Geburt. Und so war allen Beteiligten an diesem Sonntag die Freude, die Dankbarkeit und die Erleichterung darüber anzumerken, wie gut das Werk gelungen ist. Mit einem Hochamt, das der Trierer Bischof Stephan Ackermann zelebrierte, und einem Festakt wurde der Klinikneubau - der erste in der Trägerschaft seit immerhin mehr als 22 Jahren - Mitte März feierlich eingeweiht.

Ein Meisterwerk geschaffen
Den Auftakt bildete (natürlich) der Gottesdienst, in dessen Rahmen Bischof Ackermann die Kapelle einsegnete und den Altar als zentralen Ort der Eucharistiefeier und als Zeichen der Gemeinschaft mit Jesus Christus weihte. Die Kapelle liegt an zentraler Stelle, direkt über dem Haupteingang der Klinik. Die Dillinger Franziskanerin Schwester M. Nicole Oblinger hat sie künstlerisch gestaltet und hat hier, so Architekt Rainer Bastian, ein Meisterwerk geschaffen. Die Kapelle ist ein Ort, der aus der alltäglichen Welt ausgeschnitten ist, so Bischof Ackermann - ein Ort zur Besinnung und inneren Sammlung, zur Konzentration auf die Mitte hin; um zu Gott, aber auch zu den Menschen zu finden. In den Altar wurde eine Reliquie der seligen Rosa Flesch, der Ordensgründerin der Waldbreitbacher Franziskanerinnen - für Stephan Ackermann war sie „die Mutter Teresa des 19. Jahrhunderts“ - eingelassen.

Eine besondere Klinik
Die Marienhausklinik St. Josef Kohlhof ist eine besondere Klinik; auch deshalb, weil hier nach dem Umzug Anfang Januar die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem St. Josef-Krankenhaus, aus der Kinderklinik, aus dem Städtischen Klinikum (nämlich die dortige Gynäkologie und Geburtshilfe) und Mitarbeiter aus Küche und Verwaltung der Marienhausklinik Ottweiler zusammengekommen sind. Sie alle sind neu in diesem Haus; genau so wie auch die Abläufe, Prozesse und Strukturen im Haus neu, fremd und gewöhnungsbedürftig sind. Deshalb dankte Generaloberin Schwester M. Basina Kloos in ihrer Ansprache explizit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr „großes Engagement und ihre Bereitschaft, die neue Klinik mit zu gestalten und ihr ein neues, unverwechselbares Gesicht zu geben“. Das dürften die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in dem Bewusstsein tun, dass „unsere Marienhausklinik St. Josef auf dem Kohlhof Zukunft“ hat.

Großartiges Engagement
Der saarländische Ministerpräsident Peter Müller dankte in seiner Ansprache der Marienhaus GmbH für ihr „großartiges Engagement“ im Lande. Er plädierte für eine wohnortnahe medizinische Versorgung der Bevölkerung und benannte die Bildung von Verbünden und die damit einhergehende Spezialisierung als wichtige Aufgabe für die Zukunft. (Alles Punkte, für die die Marienhaus GmbH steht und auch in Zukunft stehen wird). Die neue Marienhausklinik St. Josef Kohlhof, so lobte der Ministerpräsident, lasse viel erwarten.

Neue Bleibe für das SPZ
Diese neue Klinik ist - Ende November 2009 war der 1. symbolische Spatenstich - überaus zügig gebaut geworden. Das Projekt ist dabei, wie Geschäftsführer Franz-Josef Backes berichtete, absolut im Kostenrahmen geblieben. 20 Millionen Euro stellte das Saarland zur Verfügung, den Rest in Höhe von zwölf Millionen Euro steuerte der Träger bei. Auch wenn die Klinik fertiggestellt ist, so wird der Kohlhof in den nächsten Monaten eine Baustelle bleiben. In einem Anbau, für den die alte Kinderklinik weitgehend weichen muss, wird das Sozialpädiatrische Zentrum (SPZ) eine neue Bleibe finden.

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