Eine Frau der leisen Töne, eine Visionärin und erfolgreiche Unternehmerin

Schwester M. Basina Kloos wurde mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet

Ministerpräsident Kurt Beck überreichte Generaloberin Schwester M. Basina Kloos das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. FOTOS: Heribert Frieling

24.02.2011

Mainz/Waldbreitbach. Sie sei eine Visionärin und eine erfolgreiche Unternehmerin. Vor allem aber sei Schwester M. Basina „eine fürsorgliche Frau“, für die die „Menschen, die in Not geraten sind, immer im Mittelpunkt ihres Wirkens“ stehen, hob Kurt Beck in seiner Laudatio hervor. Ende Februar überreichte der rheinland-pfälzische Ministerpräsident in einer Feierstunde in der Mainzer Staatskanzlei der Generaloberin der Waldbreitbacher Franziskanerinnen das Verdienstkreuz 1. Klasse. Mit der Verleihung des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland würdigt der Bundespräsident Schwester M. Basinas jahrzehntelanges soziales und gesellschaftliches Engagement. Das geht – so Kurt Beck – einher mit einer großen persönlichen Bescheidenheit; denn Schwester M. Basina sei eine Frau der leisen Töne, die um ihre eigene Person nicht viel Aufhebens mache und sich nicht in den Vordergrund dränge.

Mit Weitblick und Geschick, mit Ruhe und gelassener Zielstrebigkeit, so Kurt Beck, leitet und lenkt Schwester M. Basina die Geschicke der Marienhaus GmbH. Aber auch über das eigene Unternehmen hinaus sei sie stets bereit gewesen, Verantwortung zu übernehmen – so bei der ctt in Trier. Hier habe Schwester M. Basina mit ihrem persönlichen Einsatz maßgeblich dazu beigetragen, dass die Einrichtungen und damit die Arbeitsplätze erhalten blieben und das Unternehmen heute als cusanus trägergesellschaft trier mbH eine Zukunft hat.

In seiner Rede hob Beck ganz besonders Schwester M. Basinas Engagement für die Aus-, Fort- und Weiterbildung hervor. So stelle die Marienhaus GmbH mehr als 600 jungen Menschen einen Ausbildungsplatz in der Gesundheits- und Krankenpflege zur Verfügung; habe im vergangenen Jahr die von der Schließung bedrohte Altenpflegeschule der Vereinigten Hospitien in Trier übernommen; und biete jedes Jahr 120 jungen Menschen die Möglichkeit, ein Freiwilliges Soziales Jahr zu absolvieren. Auch dass sich der Träger in Wissenschaft und Lehre engagiere, Mit-Gesellschafter der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Vallendar sei und dort eine Pflegewissenschaftliche Fakultät mit aufgebaut habe, betonte Beck.

„Von Herzen dankbar“ ist Kurt Beck für den Einsatz der Waldbreitbacher Franziskanerinnen und der Marienhaus GmbH in der Hospizarbeit. Orden und GmbH würden ihrer christlichen Verantwortung gerecht, indem sie Menschen auf ihrem letzten Stück Lebensweg begleitend zur Seite stehen.

In ihrer kurzen und spontanen Ansprache zeigte sich Schwester M. Basina dankbar, „dass ich die Talente, die mir Gott geschenkt hat, nutzen konnte“. Dass die Samen, die sie in die Erde gelegt hat, Früchte tragen, daran hätten aber auch viele andere ihren Anteil. So sei denn das Bundesverdienstkreuz auch Dank und Anerkennung für die vielen Mitstreiter.

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