Medizinisch wie technisch auf dem neuesten Stand

Krankenhaus Maria Hilf: Neues Diagnostik- und Therapiezentrum in Anwesenheit von Gesundheitsministerin Malu Dreyer offiziell eingeweiht

Beim Rundgang durch das neue Diagnostik- und Therapiezentrum ließ sich Gesundheitsministerin Malu Dreyer (2. von rechts) von Dr. Jörg Heller (4. von rechts), dem Chefarzt der Gastroenterologie, die Räumlichkeiten der Endoskopie zeigen. Mit dabei Geschäftsführer Prof. Dr. Christof Schenkel-Häger (4. von links), Klinikdirektor Bernd Witte (rechts), Klinikoberin Gaby Frömbgen, Dr. Markus Junker, der Chefarzt der Notfallambulanz (3. von links), Horst Gies (2. von links), der 1. Beigeordnete des Kreises Ahrweiler, und Detlev Koch, der 1. Beigeordnete der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler. FOTO: Heribert Frieling

04.02.2011

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Fast auf den Tag genau vor fünf Jahren feierte das Krankenhaus Maria Hilf im Bad Neuenahr-Ahrweiler die Fertigstellung des OP-Neubaus mit vier neuen OP-Sälen. Die drei darunterliegenden Stützengeschosse wurden im vergangenen Jahr ausgebaut und am Donnerstag in Anwesenheit von Gesundheitsministerin Malu Dreyer offiziell eingeweiht. Entstanden ist „ein nach modernsten Gesichtspunkten geplanter und gebauter Funktionstrakt“, wie Geschäftsführer Prof. Dr. Christof Schenkel-Häger in seiner Ansprache betonte. Auch Malu Dreyer zeigte sich sehr angetan von dem neuen Diagnostik- und Therapiezentrum, das ein weiterer wichtiger Schritt und Baustein der Generalsanierung des Hauses ist. Die Gesundheitsministerin hob in ihrer Ansprache weiterhin hervor, wie wichtig die geriatrische Versorgung der Menschen in Bad Neuenahr und Burgbrohl durch das Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler ist.

Aber zurück zum neuen Diagnostik- und Therapiezentrum. Im obersten der drei Stützengeschosse, direkt unter der OP-Abteilung erreicht man ebenerdig vom Haupteingang die neue Endoskopie mit einer eigenen Wartezone, drei Endoskopieplätzen und einem interdisziplinären Durchleuchtungsarbeitsplatz sowie einem großzügigen Aufwach- und Ruheraum. Hier werden die Patienten nach der Untersuchung von einer Pflegekraft überwacht, bevor sie wieder auf Station gebracht oder nach Hause entlassen werden. „Die Endoskopie ist nicht nur räumlich den Bedürfnissen der Ärzte und Patienten optimal angepasst, sie ist auch technisch auf dem neuesten Stand“, freut sich Bernd Witte, der Klinikdirektor des Marienhaus Klinikums im Kreis Ahrweiler. So sei es zum Beispiel möglich, die gesamten Untersuchungen und Eingriffe als Video-Stream aufzuzeichnen, der anschließend dem behandelnden niedergelassenen Arzt zur Verfügung gestellt werden kann. Zusätzlich werden sämtliche Bilder der Untersuchung im System erfasst und können von jedem Computer-Arbeitsplatz abgerufen und befundet werden. Ein Stockwerk tiefer wurden neue Räume für das Labor geschaffen und mehrere Chefarztbüros. Der Linksherzkatheter-Messplatz sowie die urologische Ambulanz sind im untersten Stützengeschoss untergebracht und wurden bereits in Betrieb genommen.

Die Kosten der Baumaßnahme, die nach den Plänen der Losheimer Architekten Ludwig und Joachim Röder entstanden ist, belaufen sich auf rund 4,5 Millionen Euro. Davon stammen rund 4 Millionen Euro aus dem Konjunkturprogramm II, das Bund und Land 2009 aufgelegt haben, um die durch die internationale Finanzkrise ausgelöste Rezession abzufedern. Die übrigen 500.000 Tausend Euro finanzierte das Haus aus Eigenmitteln.

Gerade in einer Zeit, „in der die Medizin zunehmend von einer zügigen Diagnostik und effizienten Therapie geprägt wird, kommt den Funktionsbereichen, wie zum Beispiel der Endoskopie, eine hohe Bedeutung zu“, ist Schenkel-Häger überzeugt. Das gelte sowohl für die Qualität der Versorgung als auch für den Ablauf der Behandlung. Alle Schritte zwischen Aufnahme und Entlassung müssten optimal ineinander greifen. Mit der neuen Endoskopie und den anderen Abteilungen, die in den ausgebauten Stützengeschossen untergebracht sind, kann das Haus diesem Anspruch noch besser gerecht werden.

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