Bitburg, Gerolstein und Neuerburg bilden Krankenhausverbund

Das Marienhaus Klinikum Bitburg - Neuerburg und das St. Elisabeth-Krankenhaus Gerolstein schließen sich zu einem Verbund zusammen. Den Bewilligungsbescheid überreichte Gesundheitsministerin Malu Dreyer (4. von rechts) in Anwesenheit der Direktorien beider Kliniken Geschäftsfüh-rer Michael Osypka (3. von links). FOTO: Heribert Frieling

25.01.2011

Bitburg. Das Marienhaus Klinikum Bitburg - Neuerburg und das St. Elisabeth-Krankenhaus Gerolstein schließen sich zu einem Verbund zusammen. Den entsprechenden Bewilligungsbescheid überreichte Gesundheitsministerin Malu Dreyer Ende Januar während der Feier der Einweihung der neuen Radiologie am Bitburger Krankenhaus. Die Regelung tritt rückwirkend zum 1. Januar 2011 in Kraft. Damit wird das umgesetzt, was im Landeskrankenhausplan 2010 festgeschrieben worden war. Dreyer unterstrich in ihrer Ansprache die außerordentliche Bedeutung von Verbünden für die medizinische Versorgung und die Standortsicherung gerade im ländlichen Raum. Was Verbünde erreichen könnten, das zeige die "gute Entwicklung", die Bitburg und Neuerburg gemeinsam nähmen. Da sei es gut und konsequent, wenn die Marienhaus GmbH nun Gerolstein in diesen Verbund mit einbeziehe.

Verbünde, so Geschäftsführer Michael Osypka, sind in der Trägerschaft nichts Außergewöhnliches. Sie gibt es in vielen Regionen und sind ein probates Mittel, um die medizinische Versorgung der Bevölkerung auf hohem Niveau sicherzustellen und die Arbeitsplätze unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter langfristig zu sichern. "So ist denn auch die Standortsicherung ein wichtiger Grund dafür, dass wir unsere drei Häuser in Bitburg, Gerolstein und Neuerburg jetzt in einem Verbund zusammengeschlossen haben", heißt es in einem Schreiben, das Osypka an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der drei Häuser gerichtet hat. Bei der inhaltlichen Ausgestaltung des Verbundes, wenn es also darum geht, die Bereiche Medizin, Pflege und Verwaltung stärker miteinander zu vernetzen, dann werden die Betroffenen mit einbezogen werden, verspricht Osypka den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in diesem Brief weiter.

Einen radiologischen Verbund wird es, das unterstrich Osypka, bereits ab Mitte 2011 geben. Dann wird die Radiologische Hauptfachabteilung aus Bitburg auch die Versorgung der Patienten in Gerolstein übernehmen. Die Schnittbilddiagnostik im Notfall wird dann auf teleradiologischem Wege sichergestellt.

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