Einen wichtigen Schritt nach vorn getan

Marienkrankenhaus Trier-Ehrang: Anbau feierlich eingeweiht - rund 3,5 Millionen Euro investiert

Im Zuge der Erweiterungs- und Modernisierungsmaßnahmen, die in den letzten 18 Monaten durchgeführt wurden, hat das Marienkrankenhaus einen ebenerdigen und damit barrierefreien Zugang erhalten. Bei den Außenanla-gen legen die Handwerker gerade noch letzte Hand an. FOTO: Heribert Frieling

25.01.2011

Trier-Ehrang. Bei der feierlichen Grundsteinlegung Mitte November 2009 war sie dabei gewesen. Und eigentlich wollte Malu Dreyer auch wieder ins Marienkrankenhaus Trier-Ehrang kommen, um Ende Januar an der offiziellen Einweihung des Anbaues teilzunehmen. Wichtige Termine in Berlin machten der Gesundheitsministerin allerdings einen Strich durch die Rechnung. Sie hat etwas verpasst: Im Zuge der Erweiterungs- und Modernisierungsmaßnahmen, die in den letzten 18 Monaten durchgeführt wurden, hat das Marienkrankenhaus einen ebenerdigen und damit barrierefreien Zugang erhalten. Ein wichtiger Schritt nach vorn; denn bislang mussten Patienten und Besucher eine Treppe überwinden, um in das Haus zu gelangen. In der Eingangshalle finden sich auch der neu gestaltete Patienten- und Besucherempfang sowie die Räume für die stationäre Patientenaufnahme. Sie sind so konzipiert, dass Gespräche in Ruhe und in der gebotenen Diskretion geführt werden können. In die neue Eingangshalle ist ein zusätzlicher Aufzug integriert, mit dem sämtliche Geschossebenen erreicht werden können.

Die Kosten des Anbaues, der von dem Architekturbüro Röder aus Losheim am See geplant wurde, belaufen sich auf rund 3,5 Millionen Euro. Gefördert wurde die Baumaßnahme mit 2,898 Millionen Euro aus dem Konjunkturprogramm II, das der Bund und das Land Rheinland-Pfalz 2009 aufgelegt hatten. Die restlichen rund 600.000 Euro finanziert der Träger (also die Marienhaus GmbH Waldbreitbach) aus Eigenmitteln.

Im 1. Obergeschoss des Anbaus, der unmittelbar an den OP-Bereich angrenzt, sind Zimmer speziell für Patienten geschaffen worden, die nach einer ambulant durchgeführten Operation einige Stunden zur Beobachtung im Krankenhaus bleiben müssen. Damit ist jetzt eine lückenlose Nachbetreuung der Patienten möglich. Im 2. Obergeschoss hat man Arzt- und Untersuchungsräume eingerichtet, die bisher auf den Stationen untergebracht waren.

Damit gewinnt das Marienkrankenhaus dringend benötigten Platz. Sollte sich in den nächsten Jahren gleichwohl herausstellen, dass weiterer Platzbedarf besteht, dann könnte der Anbau - die Statik ist entsprechend ausgelegt - um zwei Geschosse aufgestockt werden.

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