"Technisch auf dem neuesten Stand"

Marienhaus Klinikum Bitburg - Neuerburg: Radiologie-Neubau feierlich eingeweiht - insgesamt werden rund 4,76 Millionen Euro investiert

Beim Rundgang stellten Geschäftsführer Michael Osypka (Bildmitte) und Chefarzt Dr. Jan Weber Gesundheitsministerin Malu Dreyer die neuen Räumlichkeiten der Radiologie vor. FOTO: Heribert Frieling

25.01.2011

Bitburg. Geschäftsführer Michael Osypka geriet in seiner Ansprache geradezu ins Schwärmen: Die neu gebaute Radiologie sei "technisch auf dem neuesten Stand" und "am richtigen Ort untergebracht", nämlich in direkter Anbindung an die Aufnahmestation beziehungsweise die Notaufnahme mit Schockraum. Ende Januar wurde die neue Radiologie in Anwesenheit von Gesundheitsministerin Malu Dreyer offiziell eingeweiht und feierlich ihrer Bestimmung übergeben. - Die Gesamtkosten der Baumaßnahme, die von den Architekten und Ingenieuren der Planungsgruppe HGH Bitburg geplant wurde, belaufen sich auf 2,82 Millionen Euro. Davon stammen 2,3 Millionen Euro aus dem Konjunkturprogramm II, das Bund und Land 2009 aufgelegt hatten, um die durch die internationale Finanzkrise ausgelöste Rezession abzufedern. Die verbleibenden 520.000 Euro hat das Marienhaus Klinikum Bitburg - Neuerburg übernommen. Derzeit im Bau ist noch ein neuer Aufzug, der das gesamte Haus erschließt und die Anforderungen eines Feuerwehraufzuges erfüllt. Auch hier engagiert sich das Land Rheinland-Pfalz finanziell und stellt für den Bau 1,026 Millionen Euro zur Verfügung. Insgesamt fließen in den Bau dieses Aufzuges und weitere Brandschutzmaßnahmen 1,94 Millionen Euro. Insgesamt summieren sich die Investitionen somit auf 4,76 Millionen Euro.

Die neue Radiologie ist an der Kopfseite des Bettenhauses im Innenhof des Krankenhauses errichtet worden. Dafür hat man ein altes Gebäude bis auf die Grundmauern abgetragen und durch einen zweigeschossigen Neubau ersetzt. Während im Keller das Bettenlager und die Technik untergebracht sind, werden die Räume im Erdgeschoss von der zu Jahresbeginn 2010 etablierten Hauptfachabteilung für Radiologie genutzt.

Die neue Radiologie im Marienhaus Klinikum ist, so Michael Osypka, "ein weiterer Baustein bei der seit einigen Jahren konsequent verfolgten Strategie zur Steigerung der Leistungsfähigkeit des Hauses." Um die Versorgungsqualität für die Patientinnen und Patienten aus der Region zu verbessern, hat das Haus auch in moderne Technik investiert. Osypka nannte beispielhaft die Anschaffung eines Linksherzkatheter-Messplatzes und eines Kernspintomographen. Er kündigte an, dass das Haus noch in diesem Jahr einen hochmodernen Computertomographen anschaffen sowie einen weiteren Angiographie-Arbeitsplatz einrichten werde. Damit, so Osypka, könnten die beiden Hauptfachabteilungen Kardiologie und Angiologie und die Radiologie gemeinsam ein "sehr breites Spektrum an Diagnostik und Intervention auf höchstem Niveau abdecken".

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