„Das Konzept des Trägers hat mich absolut überzeugt“

Marienhaus Klinikum St. Elisabeth Saarlouis: Privatdozent Dr. Stefan Rimbach ist seit Mitte Januar neuer Chefarzt der Klinik für Frauenheil-kunde und Geburtshilfe

Privatdozent Dr. Stefan Rimbach übernimmt Mitte Januar als Chefarzt die Leitung der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des Marienhaus Klinikums St. Elisabeth in Saarlouis. FOTO: Heribert Frieling

17.01.2011

Saarlouis. „Das Konzept des Trägers hat mich absolut überzeugt“, sagt er. So hat Privatdozent Dr. Stefan Rimbach Mitte Januar als Chefarzt die Leitung der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des Marienhaus Klinikums St. Elisabeth übernommen. Rimbach wechselt vom Bodensee ins Saarland und will am Marienhaus Klinikum St. Elisabeth ein Zentrum für minimal-invasive operative Gynäkologie und Onkologie einrichten. Am Klinikum Konstanz war er knapp fünf Jahre lang Chefarzt der Frauenklinik. Neben dem überzeugenden Konzept mag noch ein weiterer Punkt seine Entscheidung für Saarlouis und das Marienhaus Klinikum positiv beeinflusst haben: Stefan Rimbach stammt aus dem Saarland.

In Saarbrücken geboren und aufgewachsen, studierte er am Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg Medizin. Das Praktische Jahr führte ihn nach Heidelberg, Zürich und in die USA. Daran an schlossen sich 14 Jahre an der Universitäts-Frauenklinik in Heidelberg an. In diese Zeit fielen Promotion und Habilitation und die Anerkennung als Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe. Von Heidelberg, wo er zuletzt als Oberarzt der Frauenklinik tätig war, wechselte Rimbach dann 2004 nach Aachen, wo er an der Universitäts-Frauenklinik Leitender Oberarzt und Vertreter des Ärztlichen Direktors war.

Dass die Gynäkologie und Geburtshilfe einmal sein Fach werden würde, stand nicht von vornherein fest, wie er erzählt. Chirurgisch tätig sein, das wollte er auf alle Fälle; und die Mikrochirurgie hat ihn früh gereizt. Die beruflichen Weichen hat er dennoch sehr schnell gestellt; denn „die Gynäkologie und Geburtshilfe hat mich begeistert, sobald ich mit ihr in Berührung gekommen bin“, sagt Stefan Rimbach.

Sein Ziel für Saarlouis umreißt er mit wenigen Worten: Zusammen mit seinem Team will Stefan Rimbach eine moderne und schlagkräftige Frauenklinik von hoher Qualität aufbauen, die die Frauen aus der Region gerne aufsuchen, weil sie sich hier gut behandelt und betreut, verstanden und mit ihren Sorgen und Problemen gut aufgehoben  fühlen. Das gilt gleichermaßen für die Geburtshilfe wie für die Gynäkologie.

Auch an seiner neuen Wirkungsstätte setzt Rimbach auf eine familienorientierte Geburtshilfe. Geborgenheit ist deshalb für ihn das entscheidende Stichwort. „Wir helfen Mutter und Kind, dass alles gut geht“, bringt Stefan Rimbach es auf den Punkt. Und das vor, während und nach der Geburt. So wird die Geburtshilfe entsprechend perinatologisch geprägt sein. Das heißt: Die Geburtshilfe wird eng mit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin und der Klinik für Kinderchirurgie des Marienhaus Klinikums zusammenarbeiten.

In der Gynäkologie will Dr. Rimbach „ein operatives Angebot für Frauen in allen Lebensphasen“ anbieten. Die meisten Eingriffe wird er dabei minimal-invasiv vornehmen. Diese schonenden Operationstechniken, bei denen der Gynäkologe auf den Bauchschnitt verzichtet und bei der der Erhalt des Organes (wenn eben möglich) im Vordergrund steht, beherrscht er seit seiner Heidelberger Zeit nahezu perfekt. Auch bei der chirurgischen Behandlung von Krebserkrankungen wird er minimal-invasiv vorgehen. „Das werden wir grundsätzlich auf höchstem Niveau tun“, verspricht Rimbach. – Hierfür wird die Abteilung derzeit apparativ noch weiter aufgerüstet.

Einen besonderen Schwerpunkt seiner Arbeit wird auch die Behandlung der Endometriose bilden. Das ist eine Krankheit, die vor allem junge Frauen betrifft, die zu starken Schmerzen und ungewollter Kinderlosigkeit führt. Auch hier wird Rimbach minimal-invasiv vorgehen.

Das Brustzentrum will Rimbach in gewohnter Stärke fortführen und weiterentwickeln. Dabei setzt er auf die Kooperation mit den niedergelassenen Kollegen und den Radiologen. Denn von der Diagnose über die Operation bis hin zu den begleitenden Therapien will er ein ganzheitliches Angebot für die betroffenen Frauen vorhalten.

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