Aus dem Dornröschenschlaf geweckt

Marienhaus Klinikum St. Josef Bendorf: Station saniert - zwei Millionen Euro investiert; Unterstützung durch Konjunkturprogramm II

Überzeugten sich vor Ort, dass die Zimmer auf der Station 1A eher an ein Hotel- als an ein Krankenzimmer erinnern: Lothar Fleck, Leitender Minis-terialrat des rheinland-pfälzischen Gesundheitsministeriums (3. von links), Christa Garvert, die Sprecherin der Geschäftsführung (3. von rechts), sowie das Klinik-Direktorium mit der Kaufmännischen Direktorin Claudia Hoff-mann (links im Bild), Oberin Therese Schneider (2. von links), Pflegedirek-tor Ulrich Pötzl (2. von rechts) und dem Ärztlichen Direktor Dr. Wolfgang Stollhof (rechts im Bild). FOTO: Heribert Frieling

17.11.2010

Bendorf. Früher war die Station 1A eine internistische Station. Seit das Haus Mitte 2000 in eine Orthopädische Fachklinik umgewandelt wurde, wurde die Station immer weniger gebraucht und belegt. In den letzten Monaten nun - Startschuss für die Baumaßnahme war im Februar - hat das Marienhaus Klinikum St. Josef sie aus ihrem Dornröschenschlaf geweckt. Die Etage ist komplett entkernt und neu aufgebaut worden. "Geblieben ist eigentlich nur der Name 1A - und das kann man durchaus als Programmansage verstehen; denn die Station ist ein wahres Schmuckstück geworden", stellte Christa Garvert, die Sprecherin der Geschäftsführung der Marienhaus GmbH, bei der Feierstunde Mitte November fest, mit der die Station eingeweiht wurde. Die Baumaßnahme hat knapp zwei Millionen Euro gekostet. Davon stammen 757.000 Euro aus dem Konjunkturprogramm II, das Bund und Land im vergangenen Jahr aufgelegt haben, um die durch die internationale Finanzkrise ausgelöste Rezession abzumildern. Der Rest stammt aus Eigenmitteln.

Die neue Station 1A verfügt über 16 Betten - sieben Zwei-Bett-Zimmer und zwei Einbettzimmer befinden sich auf dem Flur. Dazu kommen ein Arzt- und ein Untersuchungszimmer sowie ein Lagerraum. Die Zimmer haben einen überaus wohnlichen Charakter und erinnern eher an ein Hotel- als an ein Krankenzimmer. Dazu trägt sicherlich entscheidend bei, dass die gesamte Versorgungstechnik hinter dem Kopfende des Bettes verborgen ist. Mit einem Handgriff ist diese Paneele zur Seite geschoben - Funktionalität und Ästhetik sind hier gleichermaßen zu ihrem Recht gekommen.

Mit dieser neuen, "hervorragenden Station", das unterstrich auch Lothar Fleck, Leitender Ministerialrat des rheinland-pfälzischen Gesundheitsministeriums, in seinem Grußwort, wird die Wettbewerbsfähigkeit der Fachklinik für Orthopädie weiter wachsen.

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