Institut für Beratung, Seelsorge und Coaching feiert zehnjähriges Jubiläum

Unser Institut für Beratung, Seelsorge und Coaching feiert Jubiläum! Seit nunmehr zehn Jahren steht es den Mitarbeitenden der Marienhaus-Gruppe zur Seite und berät sie bei beruflichen wie privaten Problemen. Grund genug Institutsleiterin Helga Schmitt zum Interview zu bitten und mehr über dieses besondere und für alle Kolleginnen und Kollegen kostenlose Angebot zu erfahren.

Auf dem Foto sehen Sie (von links): Helga Schmitt, Dirk Gottwald und Christina Hacker. Foto: Marienhaus

10.10.2022

Über die Jahre haben Sie und Ihr Team hunderte Mitarbeitende beraten. Das Institut ist heute aus der Trägerlandschaft nicht mehr wegzudenken. Was hat damals den Anlass zur Gründung gegeben?

 

Schmitt: Starke Mitarbeitende sind die Grundlage für starke Unternehmen. Genau das war der Ansatz, der bei der Gründung des Instituts verfolgt wurde. Von Trägerseite wollte man ein verlässliches Beratungsangebot schaffen, das sich ganz der Begleitung und Beratung der Mitarbeitenden widmet und sie dadurch stärkt.

 

 

 

Das Konzept des Instituts ist bundesweit einzigartig. Erzählen Sie doch mal, was sind die Aufgaben?

 

Schmitt: Wir alle sehen uns mit den Herausforderungen des Alltags konfrontiert – sei es beruflich oder privat. Hier setzt das Institut an: Wir begleiten die Mitarbeitenden und haben Zeit für ihre Sorgen, Nöte und Anliegen – egal ob es sich um Probleme auf der Arbeit oder beispielsweise im persönlichen Bereich handelt. Wir sind da für die Kolleginnen und Kollegen und hören ihnen zu. Gemeinsam suchen wir dann mit ihnen nach Lösungen.

 

 

 

Mit welchen Problemen wenden sich die Mitarbeitenden an das Institut?

 

Schmitt: Die Themen und Probleme, mit denen sich die Kolleginnen und Kollegen an uns wenden, sind sehr unterschiedlich. Sie können beruflicher, familiärer, persönlicher oder auch psychischer Art sein. Wir erleben es häufig, dass Mitarbeitende unser Beratungsangebot in Anspruch nehmen, wenn sie sich in einer schwierigen Lebenssituation befinden – also zum Beispiel familiäre Probleme haben, in einer persönlichen Krise stecken oder einen Schicksalsschlag erleben mussten.

 

 

 

Sie haben es gerade schon angesprochen. Mit welchen Beratungsangeboten steht das Institut den Mitarbeitenden zur Seite?

 

Schmitt: Neben der persönlichen Beratung gehört zu unserem Angebot auch eine geistliche Begleitung. In ihrem Rahmen erhalten die Mitarbeitenden Anregungen und Unterstützung, das Wirken Gottes im eigenen Leben zu entdecken und zu vertiefen. Ein weiterer Baustein unseres Angebotes ist das Coaching. Es dient der Stärkung beim Wahrnehmen herausfordernder Aufgaben und unterstützt die berufliche Weiterentwicklung. Die Supervision schließlich ist eine Beratungsform, die der Sicherung und Verbesserung der Qualität der beruflichen Arbeit dient. Hier können auch Probleme mit Vorgesetzten oder Kollegen sowie berufliche Krisen, wie z. B. Mobbing oder Burn-out thematisiert werden.

 

 

 

Worauf legen Sie bei Ihrer Arbeit Wert?

 

Schmitt: Das Angebot richtet sich an alle Berufsgruppen in der Marienhaus-Gruppe. Jede und jeder kann sich an uns wenden – egal, was sie oder ihn bedrückt. Wir gehen auf jedes Problem individuell und neutral ein. Diskretion und Schweigepflicht haben dabei für uns oberste Priorität. Wir sind den Einrichtungen und ihren Leitungen gegenüber weisungsfrei. Das heißt, was im Rahmen der Beratungsangebote besprochen wird, ist streng vertraulich und wird nicht weiter kommuniziert. Wichtig ist uns auch, dass unsere Kolleginnen und Kollegen eine zeitnahe Beratung erhalten – sie sollen nicht wochenlang auf einen Termin warten müssen.

 

 

 

Sie leiten das Institut seit seiner Gründung. Was hat sich in den vergangenen Jahren im Hinblick auf Ihre Arbeit geändert?

 

Schmitt: Wir merken immer wieder, dass aktuelle gesellschaftliche und ökonomische Krisen Einfluss auf unsere Arbeit haben. Insbesondere die Corona- Pandemie hatte vielfältige Auswirkungen auf das Leben der Kolleginnen und Kollegen- sowohl persönlich wie auch beruflich. Aber auch andere Krisen, wie die Flut an der Ahr und den Nebenflüssen der Kyll waren Ereignisse, die zu vermehrten Beratungsgesprächen geführt haben. Wir haben versucht unser Angebot entsprechend anzupassen. So bieten wir seit Pandemie-Beginn neben der ‚Face-To-Face-Beratung‘ in Vallendar und Wadgassen auch Telefon- und Videoberatung an. Wir haben gemerkt, dass dank dieser Möglichkeit auch Mitarbeitende das Beratungsangebot nutzen, denen es aufgrund der Entfernung zu unseren Standorten bislang nicht möglich war.

 

Info und Kontakt

 

Das Institut bietet ausschließlich Einzelberatungen an. Mitarbeitende können bis zu fünf Folge-Sitzungen vereinbaren. Mit Podcasts und der halbjährlich erscheinende Publikation „SichtWeisen“ setzen Helga Schmitt und ihre Kollegen Christina Hacker und Dirk Gottwald außerdem Impulse zu ausgewählten Themen. Mehr dazu und über das Institut erfahren Sie hier: www.institut-beratung-seelsorge-coaching.de

 

Zur Terminabsprache können Sie sich direkt an das Sekretariat wenden. Es ist montags-, mittwochs- und freitagsnachmittags besetzt.

 

 

 

 

 

 

Pressekontakt

Ihr Ansprechpartner:
Dietmar Bochert
Postfach 12 20
56588 Waldbreitbach

Telefon: 02638 925-140
Mobil: 0160 2957701
E-Mail: info(at)marienhaus.de