Ein wichtiger Meilenstein zur Zukunftssicherung

Franziskushospital weihte neues Bettenhaus ein - Baumaßnahme hat rund acht Millionen Euro gekostet

Weihbischof Dr. Gerd Dicke (3. von rechts) segnete beim Rundgang das neue Bettenhaus ein. Mit dabei (von rechts nach links) Schwester M. Adelinde von den Franziskanerinnen von der Hl. Familie, Architekt Armin Plischke, Bürgermeisterin Dr. Margrethe Schmeer, die Beiratsvorsitzende Christa Garvert, die Ärztliche Direktorin Dr. Barbara Sauerzapfe und die Geschäftsführer Sabine Gerharz und Lothar Stein.

11.05.2010

Aachen. Das neue Bettenhaus ist ein wichtiger Meilenstein zur Zukunftssicherung des Hauses. In dieser Einschätzung waren sich alle Redner bei der feierlichen Einweihung des neuen Bettenhauses des Franziskushospitals Anfang Mai einig. Für rund acht Millionen Euro - drei Millionen hat das Land als Fördermittel zur Verfügung gestellt, der Rest stammt aus Eigenmitteln des Trägers - sind ein dreigeschossiger Anbau errichtet und sämtliche Zimmer im Altbau saniert worden. So stehen jetzt zur Unterbringung der Patienten drei neue Stationen mit jeweils 41 Betten zur Verfügung, wie Geschäftsführerin Sabine Gerharz in ihrer Ansprache erläuterte.

Die Baumaßnahme, die nach den Plänen des Aachener Architekturbüros Plischke & Lühring ausgeführt wurde, hat gut zweieinhalb Jahre gedauert. Heute, nach Fertigstellung, verfügt das Franziskushospital fast ausschließlich über Ein- und Zwei-Bett-Zimmer, die alle eine eigene Nasszelle besitzen. Die Zimmer sind modern, zweckmäßig und funktional ausgestattet und entsprechen dem neuesten Stand der (Versorgungs)-Technik. Das gilt auch für die neuen Arztzimmer, die zentral angeordneten Schwesternstützpunkte auf den Stationen und die zusätzlich geschaffenen Behandlungsräume. - Im Rahmen der Bauarbeiten sind weiterhin ein neues Fluchttreppenhaus und zusätzliche Lagerräume im Kellergeschoß entstanden.

Sind mit diesen umfangreichen Bauarbeiten die Weichen gestellt, damit sich Patienten wohl und geborgen fühlen können und die Mitarbeiter gute Arbeitsbedingungen vorfinden, so haben die Franziskanerinnen von der Heiligen Familie - seit 1951 sind sie im Hause engagiert, seit 1962 sind sie Träger des Franziskushospitals - im vergangenen Jahr einen weiteren wichtigen Schritt zur Zukunftssicherung ihrer Einrichtungen getan. Anfang letzten Jahres haben sie der Marienhaus GmbH Waldbreitbach die Geschäftsbesorgung für ihre Einrichtungen übertragen. Damit, so Christa Garvert, die Vorsitzende des Beirates der Franziskus Hospital und Pflegezentren GmbH, sind das Franziskushospital und alle anderen Einrichtungen des Trägers in ein großes und tragfähiges Netzwerk eingebunden. Und auch vor Ort wolle man, so Garvert weiter, Netzwerke knüpfen, "von denen die Menschen in Aachen und aus der Region profitieren werden".

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