Sie sollen "das Evangelium in den Einrichtungen spürbar machen"

Edith-Stein-Akademie gründet Institut für Spiritualität und Entwicklung

Christina Hacker (4. von links), Helga Schmitt (3. von rechts) und die Pallottiner Pater Jürgen Steffes-Ollig (4. von rechts), Pater Dirk Gottwald (2. von rechts) und Pater Arthur Pfeifer (3. von rechts) bilden das Team des Institutes für Spiritualität und Entwicklung. Unser Bild zeigt sie zusammen mit Schwester M. Basina Kloos, der Generaloberin der Waldbreitbacher Franziskanerinnen (rechts im Bild), Pater Helmut Scharler, dem Vizeprovinzial der Pallottiner (links im Bild), und Josef Grandjean, dem Leiter der Edith-Stein-Akademie. Foto: hf

04.05.2010

Waldbreitbach/Vallendar. Dass kirchliche Trägerschaften auch in der heutigen Zeit notwendig sind, das steht für Schwester M. Basina Kloos außer Frage. Deshalb, so die Generaloberin der Waldbreitbacher Franziskanerinnen, müssen zunehmend weltliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, engagierte Frauen und Männer also, in den bisher ordenseigenen sozialen Einrichtungen Verantwortung übernehmen. Das um so mehr, als die Orden in der heutigen Zeit mit zunehmender Überalterung und fehlendem Nachwuchs zu kämpfen haben. Weil viele Ordensobere an die "Autorität der Laien" glauben, ist es "um so wichtiger, sie mit dem vertraut zu machen, was uns wesentlich ist", betonte Schwester M. Basina in ihrer Ansprache anlässlich der Gründung des Institutes für Spiritualität und Entwicklung Ende April im Bildungs- und Tagungshaus auf dem Waldbreitbacher Klosterberg. Dieses Institut wird getragen von der Edith-Stein-Akademie (ESA) und besiegelt gleichermaßen die Zusammenarbeit der ESA mit dem Geistlichen Zentrum der Pallottiner an Haus Wasserburg in Vallendar. Dort wird es deshalb auch seinen Sitz haben.

Das Institut für Spiritualität und Entwicklung will mit seinen Angeboten dazu beitragen, eine überzeugend gelebte christliche Werteorientierung auf der Grundlage klarer Visionen in christlichen Unternehmen weiter zu entwickeln und zu vertiefen. Dazu gehört als zentrales Anliegen, die Menschen mit den Gründern ihrer jeweiligen Gemeinschaft und deren Charismen näher vertraut zu machen; denn die Spiritualität des Ordens soll die Menschen beseelen, die in den Einrichtungen Verantwortung übernehmen beziehungsweise tragen und sie in ihrem Tun und Entscheiden leiten.

Im Institut für Spiritualität und Entwicklung arbeitet ein fünfköpfiges theologisch-pädagogisches Team von Frauen und Männern. Ihre Arbeit zielt darauf ab, Einzelpersonen, Teams oder Gruppen zu helfen, Leben, Glauben und Arbeiten miteinander zu verbinden und in Einklang zu bringen. Dabei geht es um Wachstum und Entwicklung des einzelnen, im Miteinander von Teams und in der jeweiligen Institution.

Die Führungskräfte, die gelernt haben und bereit sind, christliche Werte in ihren beruflichen Alltag einfließen zu lassen, werden so – wie es Pater Jürgen Steffes-Ollig stellvertretend für das Team formulierte – "das Evangelium in den Einrichtungen spürbar machen" und helfen, die kirchliche Einrichtung in Sinne der katholischen Soziallehre glaubwürdig zu positionieren.

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