Stefan Klima ist ein „spezialisierter Generalist“

Marienhaus Klinikum St. Josef Bendorf: Privatdozent Dr. Stefan Klima übernimmt im Mai als Chefarzt die Leitung der Orthopädie – Dr. Richard Dernbach in den Ruhestand gegangen

Privatdozent Dr. Stefan Klima übernimmt im Mai als Chefarzt die Leitung der Orthopädie im Marienhaus Klinikum St. Josef in Bendorf. FOTO: Heribert Frieling

19.04.2010

Bendorf. Natürlich kannte er die Orthopädie in Bendorf. Die größte Fachklinik in Rheinland-Pfalz ist in Fachkreisen halt kein unbeschriebenes Blatt. Und dass das Marienhaus Klinikum Akademisches Lehrkrankenhaus ist, das ist für Privatdozent Dr. Stefan Klima ein weiterer Grund, warum er seiner neuen Aufgabe „attraktive Perspektiven bescheinigt“. Anfang Mai übernimmt er als Chefarzt die Leitung der Orthopädie im Marienhaus Klinikum St. Josef in Bendorf und wird damit Nachfolger von Dr. Richard Dernbach. Dernbach, der die Abteilung viele Jahre erfolgreich geführt hat, geht Ende April in den wohlverdienten Ruhestand. Klima wechselt von der Universität Leipzig nach Bendorf. Dort war er Oberarzt der Klinik für Unfall-, Wiederherstellungs- und Plastische Chirurgie.

1965 in der Nähe von Bernburg in Sachsen-Anhalt geboren, studierte Stefan Klima in Greifswald Medizin. Eigentlich hatte er Pilot werden wollen. Weil das nicht klappte, wurde es – rückblickend darf man sagen – gottlob die Medizin. Seine beruflichen Stationen waren das Klinikum in Bernburg, die Martin-Luther-Universität in Halle, wo er zuletzt als Oberarzt in der Orthopädischen Universitätsklinik gearbeitet hat, und schließlich die Unfallchirurgische Klinik der Universität in Leipzig. Stefan Klima ist Facharzt für Chirurgie, Facharzt für Unfallchirurgie und Facharzt für Orthopädie. Und so nennt er sich denn auch mit Fug und Recht einen „spezialisierten Generalisten“.

In Bendorf wird seit vielen Jahren auf hohem Niveau das breite Spektrum der Endoprothetik angeboten – insbesondere Hüfte, Knie und Schulter. Dieses Leistungsspektrum will Stefan Klima erweitern und nennt hier gleich vier Punkte. So will er sich mit seinem Team verstärkt um Patienten kümmern, bei denen ein Prothesenwechsel vorgenommen werden muss. Weil die Menschen in der Regel älter werden, die Lebenszeit einer Prothese aber begrenzt ist, kommt diesem Thema immer mehr Bedeutung zu. Dann sind da die Patienten, die wegen einer Infektion an ihrem künstlichen Gelenk operiert werden müssen. „Hier wollen wir für die niedergelassenen Kollegen aus der Region die erste Anlaufstelle werden“, sagt Stefan Klima.

Eine weitere Gruppe, der sich Klima stärker widmen möchte, sind die jüngeren Patienten, die aufgrund eines Unfalls oder einer Hüftkopfnekrose ein künstliches Gelenk eingesetzt bekommen müssen. Auch hier gilt es, den Knochen so weit als möglich zu erhalten und aus den oben bereits genannten Gründen „so sparsam wie möglich“ zu arbeiten. Und schließlich will Klima in Bendorf die Beckenchirurgie etablieren – das Gebiet, auf dem sich der 44-Jährige habilitiert hat – und für Patienten da sein, die nach einem Unfall oder aufgrund einer gelockerten Prothese hier seine Hilfe benötigen.

So will Stefan Klima den Standort Bendorf weiter attraktiv machen. Und kann, wie er bereits festgestellt hat, dabei anknüpfen an die Leistungen seines Vorgängers. Individuelle Betreuung auf hohem Niveau ist in Bendorf nämlich immer schon groß geschrieben worden.

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