Feierliche Grundsteinlegung: Baubeginn beim Alten- und Pflegeheim St. Josef Völklingen

Marienhaus-Gruppe investiert rund 18 Millionen Euro in den Standort.

Freuen sich über die erfolgreiche Grundsteinlegung des Ersatzneubaus des Alten- und Pflegeheims St. Josef der Marienhaus-Gruppe in Völklingen: Pia Thome-Wald, Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Pflegedienstleiterin Barbara Scherer-Baurowicz, Alexander Schuhler, Geschäftsführer Marienhaus Seniorendienste GmbH, Maria Heine, Geschäftsführerin der Marienhaus GmbH, Seelsorgerin Schwester Erika Maria Rademacher, Heimleiter Axel Lindemann und Christiane Blatt, Oberbürgermeisterin Völklingen. Foto: Raphael Maass

26.11.2021

Völklingen. Mit einer feierlichen Grundsteinlegung hat die Marienhaus-Gruppe in Völklingen den Neubau ihres Alten- und Pflegeheims St. Josef offiziell gestartet. Sie investiert rund 18 Millionen Euro in das Bauvorhaben und bekennt sich damit klar zum Standort Völklingen bzw. zum Regionalverband Saarbrücken. In dem neuen dreigeschossigen Gebäude entstehen 126 Plätze für die stationäre Pflege sowie eine Tagespflege mit 15 Plätzen. Eröffnung und Einzug sind für die zweite Jahreshälfte 2023 geplant. Vor dem Hintergrund der neu in Kraft geltenden Corona-Richtlinien wurde die Teilnehmerzahl bei der Grundsteinlegung bewusst klein gehalten als 2G-Veranstaltung durchgeführt. Knapp 20 Gäste nahmen teil.

 

Maria Heine, Geschäftsführerin der Marienhaus GmbH, betonte: „Wir freuen uns sehr, dass die Bauarbeiten jetzt starten. Unser Alten- und Pflegeheim St. Josef blickt in Völklingen auf eine lange Tradition zu-rück. Allein am jetzigen Standort ‚Am Nordring‘ sind wir schon seit über 60 Jahren präsent. Deshalb hat es uns auch sehr gefreut, dass wir die Möglichkeit haben, hier künftig mit einem großzügigeren und zeitgemäßen Gebäude für die Menschen in der Region da zu sein.“ Die Segnung des Grundsteins übernahm Kaplan Dr. Michael Meyer von der Pfarreiengemeinschaft St. Eligius in Völklingen. Darin wurde eine Zeitkapsel eingebracht, die später ins Fundament des neuen Gebäudes ein-gemauert wird. In der Kapsel befinden sich neben einer aktuellen Tages-zeitung und etwas Kleingeld, auch Steine der seligen Mutter Rosa, Gründerin der Waldbreitbacher Franziskanerinnen. Eine Urkunde, die an die Grundsteinlegung erinnert sowie – passend zu den aktuellen Gegebenheiten – eine Corona-Schutzmaske sind ebenfalls in der Zeitkapsel enthalten. „Ich freue mich, dass ein traditionsreiches Unternehmen wie die Marienhaus Gruppe mit dieser Zukunftsinvestition ein Standortbekenntnis für Völklingen setzt. Ich wünsche allen Beteiligten, dass der Bau schnell, ohne Zwischenfälle und zeitliche Verzögerungen voranschreiten wird. Der erste Schritt ist mit der heutigen Grundsteinlegung geschafft“, erklärte Völklingens Oberbürgermeisterin Christiane Blatt.

 

Lange Tradition in Völklingen

Das Alten- und Pflegeheim St. Josef entstand 1868. Damals schickte die selige Mutter Rosa vier Ordensschwestern nach Völklingen, um die Bürger in der Pflege von kranken und alten Menschen sowie in der Kinderbetreuung zu unterstützen. 1892 eröffneten die Schwestern für ihre Arbeit ein selbständiges Haus: das St. Josef-Haus in der Nähe der St. Eligiuskirche. Ab 1940 nutzen sie dieses Haus nur noch für die Altenpflege. 1960 zog das St. Josef-Haus in einen Neubau am Nordring 69 um. Mitte der 80er Jahre entschloss sich der Orden, die nahe gelegene Krankenpflegeschule am Nordring 4 zu einem Altenheim umzubauen. Seit 1989 bietet hier das Alten- und Pflegeheim St. Josef pflegebedürftigen Menschen eine qualifizierte Betreuung und ein Zuhause.

 

Zukunftsweisendes Wohngemeinschaftsmodell

„Beim Neubau setzen wir auf das sogenannte Wohngemeinschaftsmodell“, so Einrichtungsleiter Axel Lindemann. „Das heißt auf jeder der drei Etagen wird es je drei Wohngruppen mit zwölf, 13 oder 17 Plätzen geben. Jede dieser Gruppen verfügt über Aufenthaltsräume und eine eigene Küche. Hier werden die Mahlzeiten zubereitet und gemeinsam eingenommen. Das fördert die Gemeinschaft und gibt den Bewohnerinnen und Bewohnern Sicherheit und Orientierung.“

 

Im ersten Obergeschoss richtet die Marienhaus-Gruppe einen geron-topsychiatrischen, beschützenden Wohnbereich ein. Hier können künftig bis zu 12 ältere Menschen leben, die demenziell erkrankt sind und besondere Pflege und Betreuung benötigen. Sie haben einen eigenen direkten Zugang zu einer angegliederten geschützten Außenterrasse.

 

Die 126 stationären Pflegeplätze verteilen sich auf 102 Einzel- und zwölf Zweibettzimmer. Die Zimmer stattet die Marienhaus-Gruppe mit funktionellen Möbeln aus hellem Holz aus, inklusive barrierefreies Bad mit Toilette, Waschbecken und Dusche. Alle Zimmer erhalten außerdem Telefon-, Fernseh- und Internetanschluss und werden an die Notrufanlage angeschlossen.

 

Neu zum Angebot gehört eine Tagespflege mit 15 Plätzen. Die Bewohner profitieren hier von einem großzügigen Wohn- und Aufenthaltsraum mit offener Küche. Hinzu kommen ein Raum, in den sich die Gäste zurückziehen können sowie ein Ruheraum.

 

Projekt „Wohnen65plus“

Nach Einzug in das neue Gebäude plant die Marienhaus-Gruppe das jetzige Altenheim zurückzubauen und sich dann dem Projekt „Woh-nen65plus“ zu widmen. Dazu erklärt Alexander Schuhler, Geschäfts-führer Marienhaus Seniorendienste GmbH: „Wir wollen in einem zwei-ten Schritt das Projekt ‚Wohnen65plus‘ starten und hier rund 30 senio-rengerechte Wohnungen zur Verfügung stellen. Dazu gehören dann auch Angebote zur ambulanten Versorgung und haushaltsnahe Dienstleistungen, die die Mieter individuell buchen können. Wenn alles nach Plan läuft, könnte das Projekt ab 2025 realisiert werden.“

 

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