Der Kreis Neuwied bekommt ein stationäres Hospiz

Gesellschaftervertrag unterschrieben – Standort in Neuwied-Heddesdorf – Baubeginn 2021

Mit ihrer Unterschrift unter den Gesellschaftervertrag stellten sie die Weichen für den Bau eines stationären Hospizes in Neuwied auf Grün. FOTO: Heribert Frieling

28.11.2019

Neuwied. Am Donnerstagmittag haben die Marienhaus Unternehmensgruppe, die DRK Krankenhausgesellschaft mbH Rheinland-Pfalz, die Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz e.V. aus Hausen und der Neuwieder Hospizverein Nägel mit Köpfen gemacht und den Gesellschaftervertrag für den Bau eines stationären Hospizes in Neuwied unterschrieben. Das Hospiz, das die Vier gemeinsam betreiben werden, schließt eine Versorgungslücke im Kreis Neuwied. In beiden Neuwieder Krankenhäusern gibt es zwar schon seit vielen Jahren eine Palliativstation; und der Neuwieder Hospizverein betreut im gesamten Kreisgebiet seit langem schwerstkranke und sterbende Menschen sowie deren Angehörige in ihrem häuslichen Umfeld. – Als letzter Baustein in der Versorgungskette fehlt bisher allerdings noch ein stationäres Hospiz. Das wird sich nun in absehbarer Zeit ändern.

Gebaut werden soll das Hospiz in Neuwied-Heddesdorf. Mit der Pfarreiengemeinschaft Neuwied, so Christoph Drolshagen, der Leiter der Marienhaus Hospize und designierte Geschäftsführer, steht man kurz vor dem Vertragsabschluss für ein entsprechendes Grundstück. Dieses hat die Pfarreiengemeinschaft den vier Trägern angeboten. Das Hospiz soll zehn Plätze umfassen. Ob zusätzlich ein teilstationäres Angebot – sprich ein Tageshospiz – geschaffen werden wird, das wird nach den Worten von Drolshagen noch geprüft. Baubeginn soll Anfang 2021 sein; mit der Fertigstellung rechnen die Vertragspartner im Frühjahr 2022. Welchen Namen das Hospiz tragen wird, das ist noch nicht entschieden. Die vier Gesellschafter wollen ihn womöglich in einem offenen Wettbewerb ermitteln.

Auch wenn sich für Bau und Betrieb des stationären Hospizes vier namhafte Partner in einer beispielhaften Kooperation zusammengefunden haben, so wird das Hospiz jederzeit auf Spenden angewiesen sein. Hier werden sich insbesondere der Neuwieder Hospizverein und die Waldbreitbacher Hospiz-Stiftung engagieren. 

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