Er ist ein Beispiel „gelebten bürgerschaftlichen Engagements“

Der Förderverein der Brohltal-Klinik St. Josef feierte sein 25-jähriges Bestehen

Der Vorstand des Fördervereins mit den Mitgliedern des Direktoriums und den Vertretern der Politik. Sie stehen vor dem Wandbild, das den hl. Josef als Lebensspender zeigt. Das Bild hat Beate Heinen (6. von rechts) geschaffen, die auch stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins ist. Foto: Heribert Frieling

07.10.2019

Burgbrohl. Als sich 1994 der Förderverein gründete, da durchlebte das damalige St. Josef-Krankenhaus – Krankenhausoberin Gaby Frömbgen und Walter Schneider, der Vorsitzende des Fördervereins erinnerten daran – schwere Zeiten. 1997 wurde das Akutkrankenhaus (zuletzt war es ein Fachkrankenhaus für Innere Medizin) geschlossen, umgebaut und saniert und 1999 als Fachklinik für Geriatrische Rehabilitation neu eröffnet. Ein Schritt, den damals viele nicht so recht verstehen konnten; rückblickend betrachtet aber eine „gute Entscheidung“, wie es Verbandsgemeindebürgermeister Johannes Bell in seinem Grußwort bei der Feier des 25. Geburtstages des Fördervereins Ende September stellvertretend für alle Redner auf den Punkt brachte.

Der Verein, der heute rund 80 Mitglieder zählt und nach den Worten von Horst Gies, dem Ersten Beigeordneten des Kreises Ahrweiler, ein Beispiel „gelebten bürgerschaftlichen Engagements ist“, unterstützt das Haus materiell wie ideell. Und es sind nicht nur die Menschen, die sich mit Weitsicht und großem Engagement für die Klinik einsetzen, es sind auch ortsansässige Firmen, die Projekte und Maßnahmen bewusst und gezielt fördern. Walter Schneider nannte beispielhaft die Firmen Heuft und Rhodius. Wobei letztere zusammen mit dem Förderverein bereits 2006 ein wegweisendes Projekt auf den Weg gebracht hat: Beide finanzieren jeweils eine Stelle, damit ein junger Mensch im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres Einblick in die Berufswelt gewinnen und für sich abschätzen kann, ob ein sozialer Beruf für ihn oder sie in Frage kommt.

Ansonsten kommen die Spenden den Patienten und Mitarbeitern gleichermaßen zugute. Ob beispielsweise Motorschienen, die in der Physiotherapie zum Einsatz kommen oder spezielle Aufsteh-Hilfen für Patienten – das sind Investitionen, die sinnvoll und notwendig sind, die sich aus dem klassischen Budget der Klinik aber nicht finanzieren lassen. Denn, und das betonte Standortleiterin Claudia Häfner in ihrer kurzen Ansprache, angesichts einer alternden Gesellschaft werde die Geriatrische Rehabilitation als Baustein der Gesundheitsversorgung immer wichtiger, wirtschaftlich allerdings führe sie ein absolutes Schattendasein. Deshalb werde das Engagement des Fördervereins immer wichtiger.

 

 

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