Der hospizliche Gedanke ist ihnen „geradezu in die Gene eingepflanzt“

Mit dem Stiftungspreis der Deutschen Hospiz- und PalliativStiftung ausgezeichnet

Mit dem DHPStiftungspreis 2018 sind das Ambulante Hospiz Hochwald und das St. Josef-Krankenhaus Hermeskeil ausgezeichnet worden. Hospizleiterin Marion Schronen (2. von links) und Krankenhausoberin Annette Münster-Weber erhielten die Urkunde von Erich Lange, dem stellvertretenden Vorsitzenden der DHPStiftung (rechts). Mit dabei Christoph Drolshagen, der Leiter der Marienhaus Hospize. Foto: Heribert Frieling

26.02.2019

Hermeskeil. Eigentlich sollte das, was sie hier in Hermeskeil seit vielen Jahren tun, eine Selbstverständlichkeit sein. Aber dass schwerstkranke und sterbende Menschen bestmöglich versorgt und betreut werden, ist leider noch alles andere als selbstverständlich. Für ihre vorbildliche Zusammenarbeit – Motto: „Gemeinsam hospizlich wachsen in einer ländlichen Region“ – sind nun das Ambulante Hospiz Hochwald und das St. Josef-Krankenhaus Hermeskeil mit dem Stiftungspreis 2018 der Deutschen Hospiz- und PalliativStiftung ausgezeichnet worden. Erich Lange, der stellvertretende Vorsitzende der DHPStiftung, überreichte Ende Februar in einer kleinen Feierstunde die Urkunde. Dieser 3. Preis, so Lange, ist zugleich auch eine Anerkennung für das langjährige hospizliche und palliative Engagement der Marienhaus Unternehmensgruppe.

Der hospizliche Gedanke hat im Hochwald bereits Anfang der 2000er Jahre Fuß gefasst, und der Gedanke der Vernetzung zwischen dem Ambulanten Hospiz und dem Krankenhaus sei gerade hier in Hermeskeil den Beteiligten „geradezu in die Gene eingepflanzt“, wie es Christoph Drolshagen in seiner Begrüßung formulierte. Sie hätten, so der Leiter der Marienhaus-Hospize, „Brücken geschlagen“, so dass der hospizliche Gedanke im Krankenhaus verankert werden konnte. So gibt es im Krankenhaus einmal wöchentlich eine Abteilungs-übergreifende hospizlich-palliative Fallbesprechung; und es sind Strukturen entstanden, die gewährleisten, dass Patienten über eine hospizliche Begleitung im Krankenhaus oder in ihrer häuslichen Umgebung informiert werden.

Für Annette Münster-Weber, die erste hauptamtliche Hospizfachkraft und heutige Oberin des St. Josef-Krankenhauses, und Marion Schronen, die Leiterin des Ambulanten Hospizes, ist die Auszeichnung Dank und Anerkennung für die täglich geleistete Arbeit, aber zugleich auch Ansporn, „dass wir nicht nachlassen, uns um das Wohl und Wehe schwerstkranker und sterbender Menschen zu kümmern“. Bei dieser Arbeit wissen sie den Hospizverein an ihrer Seite und können auf die 40 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bauen, die Menschen auf ihrem letzten Stück Lebensweg begleiten und so im Verborgenen viel Gutes tun.

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