Mit Weitblick und ruhiger Hand hat er seine Klinik geführt

Dr. Wolfgang Stollhof in den Ruhestand verabschiedet, Prof. Dr. Carsten Maik Naumann neuer Chefarzt der Urologie und Kinderurologie – Dr. Margareta Müller-Mbaye neue Chefärztin der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik in Waldbreitbach

Dr. Wolfgang Stollhof (Mitte) wurde nach mehr als 35 Jahren in Diensten des Marienhaus Klinikums in den Ruhestand verabschiedet. Sein Nachfolger als Chefarzt der Urologie und Kinderurologie ist Prof. Dr. Carsten Maik Neumann (links). Unser Bild zeigt die beiden zusammen mit Geschäftsführer Dr. Günter Merschbächer. Foto: Heribert Frieling

04.02.2019

Neuwied. Die Besucher erhoben sich von ihren Stühlen und dankten ihm mit lang anhaltendem Applaus für all das, was er in mehr als 35 Jahren für seine Patienten und Mitarbeiter, für das Marienhaus Klinikum und den Träger geleistet hat. Ende Januar wurde Dr. Wolfgang Stollhof als Chefarzt der Klinik für Urologie und Kinderurologie in einem Festakt im Forum Antoniuskirche auf dem Waldbreitbacher Klosterberg in den Ruhestand verabschiedet. Dass die Messlatte hoch liegt, das weiß sein Nachfolger Prof. Dr. Carsten Maik Naumann sehr genau. Der Abteilung und dem gesamten Klinikum eile ein guter Ruf voraus, sagt der 44-Jährige. Naumann kommt von der Uniklinik in Kiel. Dort war er 15 Jahre tätig und zuletzt Leitender Oberarzt der Urologie und Kinderurologie. – Im Rahmen des Festaktes hieß das Marienhaus Klinikum auch Dr. Margareta Müller-Mbaye, die neue Chefärztin der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik in Waldbreitbach, willkommen. Sie hat zum Jahreswechsel ihre Arbeit begonnen (wir berichteten).

Dr. Wolfgang Stollhof kam Mitte 1983 in das damalige St. Elisabeth-Krankenhaus nach Neuwied, wurde bereits nach knapp zwei Jahren Oberarzt der Urologie und Kinderurologie und übernahm, wie Geschäftsführer Dr. Günter Merschbächer in seiner Laudatio ausführte, Anfang 1999 als Chefarzt die Nachfolge seines langjährigen Chefs und Mentors Dr. Bernd Opelt. So wie dieser ihn gefördert und ihm ermöglicht habe, neue OP-Methoden einzuführen, so habe auch Stollhof seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in all den Jahren gefordert und gefördert, so Merschbächer.

Stollhof sei ein hoch engagierter Arzt gewesen, der mit Weitblick und ruhiger Hand seine Klinik geführt habe und dabei nie selbst im Mittelpunkt stehen wollte. Ein Mann, der sich mit den Waldbreitbacher Franziskanerinnen, dem Träger und seinen christlichen Werten identifiziert und dafür gekämpft habe, „dass Patienten wie Mitarbeiter an der einen oder anderen Stelle doch noch spüren, dass wir ein christlich geprägtes Unternehmen sind“, hob Merschbächer hervor. Stollhof habe als Ärztlicher Direktor auch Verantwortung für das gesamte Klinikum übernommen. In diese Zeit fiel beispielsweise der erste Spatenstich für das neue Bettenhaus und die Einrichtung des ersten MVZ. Das enstand unter dem Dach des Klinikums in Neuwied, und zwar mit den Praxen für Nuklearmedizin und (wie könnte es anders sein) Urologie.

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