Damit sich die alten Menschen an Leib und Seele wohlfühlen

Marienhaus Seniorenzentrum St. Anna – Neubau offiziell eingeweiht; Träger und Gemeinde planen weitere gemeinsame Projekte

Die offizielle Einweihung ging nahtlos in einen Tag der offenen Tür über. Foto: Heribert Frieling

21.08.2018

Morbach. Was lange währt, wird endlich gut und Gut Ding braucht Weile. – Beide Sprichwörter wurden bei der feierlichen Einweihung des Marienhaus Seniorenzentrums St. Anna Mitte August gleich mehrfach zitiert. Das nicht ohne Grund; denn, daran erinnerte Schwester Marianne Meyer in ihrer Ansprache, das Projekt habe eine lange Vorgeschichte und in all den Jahren hätten viele, „und manchmal auch wir selbst“, daran gezweifelt, ob der Neubau tatsächlich realisiert werden würde. Das Warten, so die stellvertretende Vorsitzende des Vorstandes der Marienhaus Stiftung, hat sich gelohnt. Das neue Seniorenzentrum bietet mehr als nur Pflege und Betreuung, hier herrschen Sensibilität und Achtsamkeit für den alten Menschen vor. Hier wird alles getan, damit sich die alten Menschen an Leib und Seele wohlfühlen. Oder, um es auf den Punkt zu bringen: „Hier finden Menschen Geheischnis“, so Schwester Marianne.

Das Marienhaus Seniorenzentrum St. Anna verfügt über 89 Plätze für die vollstationäre Pflege inklusive zwei Plätze für die Kurzzeitpflege und bietet zusätzlich acht Plätze für die Tagespflege an. Der Wohnbereich im Erdgeschoss ist dabei speziell für Bewohner konzipiert, die an einer demenziellen Veränderung erkrankt sind. Um dem häufig großen Bewegungsdrang dieser Menschen entgegenzukommen, ist im Außenbereich ein geschützter Garten entstanden, in dem sich die Bewohner frei bewegen können.

In jedem der insgesamt drei Wohnbereiche gibt es einen großen Aufenthaltsbereich, mehrere kleine Gruppenräume und eine eigene Küche. Auf den Bau einer Zentralküche hat man bewusst verzichtet. Die Mitarbeiterinnen aus Küche und Hauswirtschaft sind tagsüber in den Wohnbereichen präsent. Sie können die Bewohnerinnen und Bewohner in ihre Arbeit mit einbeziehen und gestalten so den Alltag der alten Menschen ganz wesentlich mit. Und die Erfahrungen der ersten fünf Monate – der Umzug vom alten in das neue Haus fand in der Karwoche statt – zeigen, dass sich dank dieses neuen Konzeptes das Miteinander-Leben und -Arbeiten spürbar verändert hat.

Das Seniorenzentrum soll übrigens der Startschuss für weitere gemeinsame Projekte sein. Daran ließen Schwester Marianne und Morbachs Bürgermeister Andreas Hackethal keinen Zweifel. Schließlich wissen beide Seiten, was sie aneinander haben. Dort, wo das mittlerweile abgerissene alte St. Anna-Haus gestanden hat, könnte ein sogenanntes Quartiershaus mit seniorengerechten Wohnungen und einer solitären Tagespflege entstehen. Schließlich ist es das erklärte Ziel der Marienhaus Unternehmensgruppe und der Gemeinde, dass die Menschen in Morbach gut wohnen, leben und auch alt werden können.

Hier gelangen Sie auf die Homepage vom Marienhaus Seniorenzentrum St. Anna Morbach.

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