Marienhaus im Dialog – doppelte Premiere

Erstmals lud der Träger Vertreter aus Politik, Ministerien und von Kostenträgern zu Parlamentarischen Abenden ein

Foto: Christian Belz

26.06.2018

Christian Mainz/Saarbrücken. Es war gleich eine doppelte Premiere, die da Mitte Juni in Saarbrücken und Mainz über die Bühne ging. Der Träger lud erstmals Vertreter aus Politik, Ministerien und von Kostenträgern zu Parlamentarischen Abenden ein. Und viele, allen voran die beiden Gesundheitsministerinnen Sabine Bätzing-Lichtenthäler (Rheinland-Pfalz) und Monika Bachmann (Saarland), waren denn auch der Einladung gefolgt. Ziel der Veranstaltungen war es, die Marienhaus Unternehmensgruppe bei den Verantwortlichen in den beiden Bundesländern (noch) besser bekannt zu machen, darzulegen, was den Träger ausmacht und wofür er einsteht, und zu skizzieren, wie Marienhaus seine Einrichtungen fit für die Zukunft machen will. Aber auch kritische Themen wurden bewusst angesprochen: so etwa die Neustrukturierung der stationären Notfallversorgung; der Fachkräftemangel insbesondere in der Pflege; oder die Probleme, die kleine Krankenhäuser im ländlichen Raum haben (und von denen hat der Träger eine ganze Reihe). Getreu dem Motto Marienhaus im Dialog boten die Veranstaltungen aber auch viel Raum für persönliche Gespräche in kleiner Runde.

Ein Grund, Marienhaus im Dialog ins Leben zu rufen, waren sicherlich die Turbulenzen, die der Träger im vergangenen Jahr im Saarland erlebt hat, und die massive Kritik, der er sich wegen der Schließung des Krankenhaus-Standortes Wadern ausgesetzt sah. Sein eigenes Tun besser und intensiver zu kommunizieren und so die Menschen mitzunehmen, ist eine Lehre, die der Träger aus dem Jahr 2017 gezogen hat. Aber einem großen Träger von sozialen Einrichtungen steht es eh gut zu Gesicht, sich politisch zu Wort zu melden und zu formulieren, welche Stellschrauben im Gesundheitssystem wie neu justiert werden sollten. Deshalb wird Marienhaus im Dialog auch sicherlich fortgesetzt werden.

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