Ein weiterer „Meilenstein in der Entwicklung unseres Hauses“

Tagesklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im St. Josef-Krankenhaus feierlich eröffnet – große Nachfrage

Das Team der Tagesklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik mit Chefarzt Dr. Stefan Thielscher (3. von rechts) und der Leitenden Psychologin Yvonne Hoffmeister (2. von rechts). Foto: Heribert Frieling

30.01.2018

Hermeskeil. Die Nachfrage und damit der Bedarf sind enorm; denn unmittelbar nachdem das Haus Mitte Dezember seine Tagesklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik der Öffentlichkeit vorgestellt hatte, standen im St. Josef-Krankenhaus die Telefone nicht mehr still. Und obwohl die Tagesklinik erst Anfang Januar eröffnet hat, waren die 20 Plätze bei der feierlichen Eröffnung drei Wochen später schon längst vergeben. Deshalb bedankte sich Geschäftsführer Dr. Günter Merschbächer auch beim Land Rheinland-Pfalz nicht nur dafür, dass man „uns den Auftrag gegeben hat, hier in Hermeskeil eine Psychiatrische Tagesklinik aufzubauen“, sondern machte zugleich deutlich, dass „wir uns mit dem geplanten Ausbau auf 40 Plätze angesichts der großen Nachfrage nicht übermäßig viel Zeit lassen werden“.

Die Tagesklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im St. Josef-Krankenhaus (in der Januar-Ausgabe haben wir die neue Abteilung vorgestellt) schließt die Lücke zwischen der ambulanten und stationären Versorgung psychisch Kranker in der Hochwald-Region. Geleitet wird sie von Dr. Stefan Thielscher als Chefarzt. Er tut das zusammen mit der Leitenden Psychologin Yvonne Hoffmeister, mit der er auch schon in Gerolstein und Bitburg zusammengearbeitet hat. Thielscher ist auch dort Chefarzt der Psychiatrie.

Die Tagesklinik richtet sich an Patienten, die beispielsweise an einer Psychose, an Depressionen oder Angststörungen, an Ess- oder Persönlichkeitsstörungen leiden. Wenn bei ihnen eine ambulante Behandlung nicht (mehr) ausreicht, sie aber noch so stabil sind, dass sie keiner stationären Behandlung bedürfen, dann sind sie in der Tagesklinik richtig aufgehoben. – Tagsüber kommen die Patienten hierher, absolvieren ihr Therapieprogramm, verbringen den Rest des Tages und die Wochenenden aber in ihrer vertrauten sozialen Umgebung. Erklärtes Ziel ist es, die Patienten wieder in die Gesellschaft und möglichst auch in das Arbeitsleben zu integrieren.

In seiner Rede unterstrich Merschbächer, dass das St. Josef-Krankenhaus in den zurückliegenden zehn Jahren eine Menge unternommen habe, um sich für die Erfordernisse der Zukunft zu wappnen. Mit der Tagesklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik habe man nun „einen weiteren Meilenstein in der Entwicklung unseres Hauses gesetzt“. Dennoch, so warb Günter Merschbächer um weitere Unterstützung durch das rheinland-pfälzische Gesundheitsministerium, „ müssen wir wach bleiben und uns frühzeitig für zukünftige und weitere Aufgaben wappnen“. Zwei davon benannte er: Zum einen gelte es, die Versorgung psychisch kranker Menschen weiter zu verbessern. Und zum anderen „müssen wir uns rechtzeitig auch auf die Versorgung einer immer älter werdenden Bevölkerung einstellen“.

 

Hier gelangen Sie auf die Homepage vom St. Josef Krankenhaus Hermeskeil.

 

 

 

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