Ein neues Kapitel in der Geschichte des Franziskus-Hospizes

Das Franziskus-Hospiz wird um zwei Bewohnerzimmer erweitert – erster Spatenstich für den Erweiterungsbau

Den obligatorischen ersten Spatenstich nahmen vor (von rechts): Andreas Feller, der Vorsitzende des Franziskus-Hospizes e.V. Hochdahl, Christoph Drolshagen, der Geschäftsführer des Franziskus-Hospizes, Michaela Noll, die Schirmherrin des Franziskus-Hospizes, Martin M. Richter, Kreisdirektor und Sozialdezernent des Kreises Mettmann, Robert Bosch, der Leiter des Franziskus-Hospizes, Georg Krautwurst, der ausführende Architekt von BK-Plan, Erkrath, Dr. Klaus-Peter Reimund, Geschäftsführer der Marienhaus Kliniken GmbH, und Christoph Schultz, der Bürgermeister der Stadt Erkrath. Foto: Heribert Frieling

25.09.2017

Erkrath-Hochdahl. Auch wenn im Franziskus-Hospiz pro Jahr etwa 100 schwerstkranke Menschen liebevoll gepflegt, betreut und auf ihrem letzten Stück Lebensweg begleitet werden, so übersteigt die Nachfrage das Platzangebot doch um ein Vielfaches. Um dem stetig wachsenden Bedarf an hospizlicher Begleitung besser gerecht werden zu können, wird das Haus nun um zwei auf dann zehn Bewohnerzimmer erweitert. Für den Anbau, in dem auch noch Räume für die Fort- und Weiterbildung entstehen werden und in den auch die SAPV Mettmann, mit der das Franziskus-Hospiz kooperiert, einziehen wird, fand Ende September der feierliche erste Spatenstich statt. Damit schlugen die Verantwortlichen – gemeinsame Träger des Hauses sind die Marienhaus Unternehmensgruppe und der Hochdahler Hospizverein –gleichsam ein neues Kapitel in der Geschichte des Franziskus-Hospizes auf. – Die Baumaßnahme ist mit rund einer Million Euro veranschlagt, rund zehn Prozent davon müssen durch Spenden finanziert werden.

Das Franziskus-Hospiz ist eine Erfolgsgeschichte bürgerschaftlichen Engagements und aus der Stadt Erkrath nicht mehr wegzudenken, wie Andreas Feller, der Vorsitzende des Franziskus-Hospizes e.V., in seiner Begrüßung nicht ohne Stolz betonte. Mehr noch: Das Hospiz sei „Impulsgeber für die Hospizarbeit“ und ein Ort, an dem gelacht, geweint und gelebt wird, unterstrich Michaela Noll. Die örtliche Bundestagsabgeordnete ist seit vielen Jahren Schirmherrin des Franziskus-Hospizes.

Die Erfolgsgeschichte nahm 1989 ihren Anfang. Damals riefen Mitglieder der katholischen und der evangelischen Kirchengemeinde in Hochdahl den Franziskus-Hospizverein ins Leben. Unterstützung beim Aufbau des Hospizes holte man sich bei den Waldbreitbacher Franziskanerinnen, die noch im Herbst 1989 (angeführt von Schwester M. Irmgardis Michels, die das Know-how für die Hospizarbeit aus den USA mitbrachte) nach Hochdahl kamen. Der Hausbetreuungsdienst nahm 1990 seine Arbeit auf, und 1995 wurde das Franziskus-Hospiz als eines der ersten stationären Hospize in Deutschland eingeweiht.

Der Hospiz-Verein zählt heute mit rund 700 Mitgliedern zu den größten in Deutschland. „Sie sind für uns ein absolut verlässlicher und verantwortungsvoller Partner in der Trägerschaft des Hospizes. Ohne Sie hätte sich das Haus nicht so weiterentwickeln können“, unterstrich Geschäftsführer Dr. Klaus-Peter Reimund in seiner Ansprache. Für das großartige bürgerschaftliche Engagement stehen auch die rund 130 Männer und Frauen, die als ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im stationären Hospiz und im ambulanten Hospizdienst tätig sind. „Sie sind das Herz der Hospizarbeit. Ohne Sie gäbe es das Hospiz nicht“, sparte Reimund nicht mit Lob.

 

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