Er ist mit offenen Armen empfangen worden

Oliver Schömann ist seit Anfang Juli neuer Pflegedirektor des Marienhaus Klinikums Bendorf - Neuwied - Waldbreitbach

03.08.2017

Neuwied. Auch wenn er die letzten Jahre in Friedrichshafen gearbeitet hat, so ist er mit der Gegend hier doch sehr vertraut und findet es „genial, wieder in der Region zu sein“. Deshalb freut sich Oliver Schömann auch ganz besonders auf seine neue berufliche Aufgabe. Seit Anfang Juli ist der 51-Jährige Pflegedirektor des Marienhaus Klinikums Bendorf - Neuwied - Waldbreitbach und damit Nachfolger von Winfried Königs, den es nach zweieinhalb Jahren aus familiären Gründen in seine Heimatstadt Aachen gezogen hat.

Geboren in Karlsruhe, wuchs Oliver Schömann in Zeltingen an der Mosel und in Wittlich auf. Im dortigen Krankenhaus absolvierte er seine Ausbildung in der Krankenpflege. Vorher schon hatte er sich im Haus ehrenamtlich (Christlicher Krankenhaus Hilfsdienst) engagiert und sich auf der Kinderstation um diejenigen kleinen Patienten gekümmert, die (aus welchen Gründen auch immer) von ihren Eltern nicht besucht werden konnten. Dass Oliver Schömann einen sozialen Beruf ergreifen würde, zeichnete sich also schon sehr früh ab.

Auf Wittlich folgten sechseinhalb Jahre im Bundeswehrzentralkrankenhaus in Koblenz. Hier arbeitete Oliver Schömann nicht nur in den unterschiedlichsten Bereichen und Funktionen, parallel machte er auch an der Abendschule in Neuwied sein Abitur und studierte ab 1995 – „wir waren damals der 3. Jahrgang dieses noch neuen Studiengangs“ – an der Katholischen Fachhochschule in Mainz Pflegemanagement. Bei der Diakonie in Bad Kreuznach leitete er zu dieser Zeit die Stabsstelle für Pflegeentwicklung und war federführend bei der Einführung der klinischen EDV in allen fünf Krankenhäusern der Diakonie. Anfang 2001 wechselte Schömann in das Krankenhaus St. Marienwörth (Träger sind die Franziskanerbrüder in Hausen) in Bad Kreuznach, war zunächst stellvertretender und (ab 2002) Pflegedirektor und blieb dort bis Ende 2009.

In Friedrichshafen – das Klinikum Friedrichshafen mit seinen drei Standorten hat knapp 700 Betten – war Oliver Schömann Direktor für Pflege und den Funktionsdienst. Und wäre dort womöglich noch länger geblieben, wenn er als Pendler zwischen Bodensee und Bad Kreuznach, wo er mit seiner Frau und den beiden gemeinsamen Söhnen lebt, nicht so viel Zeit auf der Autobahn verbracht und durch Staus verloren hätte.

Da kam der Anruf von Therese Schneider, der Oberin des Marienhaus Klinikums, und die Frage, ob er sich vorstellen könne, ins Rheinland zu wechseln, gerade recht. Hier in Neuwied, aber genauso in Bendorf und Waldbreitbach, ist er mit offenen Armen empfangen worden, wie er erzählt. In den ersten Tagen habe er schon viele Gespräche geführt und auch schon erfahren, wo hier und da der Schuh drückt. Dass die Rahmenbedingungen in der Pflege verbessert und auch Wege gefunden werden müssen, um die Pflegenden zu entlasten, das weiß Oliver Schömann aus seiner langjährigen beruflichen Erfahrung und seinem berufspolitischen Engagement nur zu gut. Was ihn im Marienhaus Klinikum deshalb besonders positiv beeindruckt hat, ist diese positive Grundstimmung, die überall mitschwingt. Und die ist alles andere als selbstverständlich…

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