Klasse Organisation, passables Wetter, gute Stimmung

Das Team aus dem Marienhaus Klinikum St. Michael Krankenhaus Völklingen gewann den Marienhaus Cup 2008 – Zwölf Mannschaften in Rodalben am Start

Der 3. Platz wurde im Elfmeterschießen ermittelt. Die Alten Herren aus dem Krankenhaus Hetzelstift gewannen dabei gegen Bitburg mit 3:2.

10.09.2008

Rodalben. Im letzten Jahr hatte sie gleich bei ihrer ersten Teilnahme alle anderen Teams überrascht und souverän den Marienhaus-Cup gewonnen: die Mannschaft aus dem St. Elisabeth-Krankenhaus in Rodalben. In diesem Jahr galt das Team – noch dazu vor heimischer Kulisse – als klarer Favorit. Und bis zum Finale sah es auch so aus, als ob die Mannschaft um Kapitän Mark Schläfer dieser Favoritenrolle gerecht werden würde. Im Endspiel gab es dann allerdings eine etwas überraschende Niederlage: 0:1 stand es am Ende der regulären Spielzeit gegen das Team aus dem Marienhaus Klinikum St. Michael Krankenhaus Völklingen. Die Völklinger nahmen damit erfolgreich Revanche für die empfindliche 0:5-Schlappe aus dem Vorjahr und entführten den Siegerpokal ins Saarland. Auch die Torjägerkanone nahmen sie mit: Erfolgreichster Torschütze des Turniers, das Ende August in Rodalben stattfand, war Völklingens Mannschaftskapitän Hans-Jürgen Tull.

Zwölf Mannschaften (und damit sieben weniger als im Vorjahr) hatten für den Marienhaus-Cup 2008 gemeldet. Aus den beiden Vorrunden-Gruppen qualifizierten sich jeweils die beiden Erstplazierten für das Halbfinale. In der Gruppe A kristallisierten sich die Favoriten schnell heraus. Neben Rodalben, das mit vier Siegen und einem Unentschieden Platz 1 belegte, qualifizierten sich die Alten Herren aus dem Krankenhaus Hetzelstift aus Neustadt an der Weinstraße für die Runde der letzten Vier. Saarlouis belegte in dieser Gruppe Platz 3. Die erste Mannschaft aus Bendorf – Neuwied – Waldbreitbach konnte sich als Viertplazierter wenigstens darüber freuen, Rodalben beim 0:0 einen Punkt abgeknöpft zu haben. Das Team aus dem Heilpädagogischen Zentrum in Wadgassen sowie die Spielgemeinschaft aus den Altenheimen Dillingen und Neunkirchen (sie stellten an diesem Tag die einzige Mannschaft aus dem Heimbereich) bereicherten das Turnier getreu der olympischen Devise Dabei sein ist alles. Sie landeten auf den Plätzen 5 und 6, was dem Spaß aber keinen Abbruch tat.

Eng ging es in der Gruppe B zu. Hier entschied sich erst im letzten Spiel, wer neben Tabellenführer Völklingen das Halbfinale erreichen sollte. Bitburg hatte dank des besseren Torverhältnisses die Nase vorn und verwies Neuerburg auf Rang 3. Ein Punkt dahinter auf Rang 4 die Mannschaft aus Trier-Ehrang. Weit abgeschlagen die Young Stars aus dem Krankenhaus Hetzelstift, die 2007 noch bis ins Halbfinale vorgedrungen waren, und die zweite Mannschaft aus Bendorf – Neuwied – Waldbreitbach. Dass Bitburg in der Vorrunde dem Team aus Völklingen die einzige Niederlage beibrachte, sei nur am Rande erwähnt.

Im Halbfinale setzte sich Rodalben dann ohne größere Mühe mit 2:0 gegen Bitburg durch. Mit demselben Ergebnis behielt Völklingen gegen die Alten Herren aus Neustadt die Oberhand. Auf das Spiel um den 3. Platz verzichteten die beiden unterlegenen Mannschaften und traten stattdessen direkt im Neun-Meter-Schießen gegeneinander an. Die besseren Nerven hatten dabei die Alten Herren aus Neustadt und gewannen 3:2.

Das Finale, die Neuauflage von 2007, war ein sehr diszipliniert geführtes und taktisch geprägtes Spiel, in dem die Mannschaft aus Völklingen überraschend Feldvorteile besaß. Und so erzielte denn kurz vor Schluss Ahmad Ardestani den verdienten Siegtreffer. Ardestani ist bei den Spielen um den Marienhaus-Cup ein oft und gerne gesehener Mann. Schon 1999, als das Turnier erstmals ausgespielt wurde, gewann er mit seiner Mannschaft (das war damals übrigens Hermeskeil) die Meisterschaft und war seinerzeit auch der erfolgreichste Torschütze.

Klasse Organisation, passables Wetter (nachdem es in der Nacht zuvor noch junge Hunde geregnet hatte, waren alle froh, dass es am Spieltag selbst trocken blieb), gute Stimmung – der Marienhaus-Cup war auch 2008 wieder eine vollauf gelungene Veranstaltung. Und deshalb hätte das Turnier auch größere Resonanz verdient gehabt: ein paar Mannschaften mehr (wo war beispielsweise Hermeskeil?), mehr Zuschauer (es sollte doch zu machen sein, dass jedes Team einen Fanclub mitbringt) und ein paar mehr Führungskräfte aus den Einrichtungen auf dem Platz oder auf den Rängen, die gleichfalls ihre Mannschaft unterstützen. – Es soll doch schließlich auch 2009 wieder eine Meisterschaft um den Marienhaus-Cup geben. Und zwar in Völklingen…

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