„Ein weiterer wichtiger Meilenstein in der Umsetzung unserer Medizinstrategie“

Marienhaus Klinikum: Das Zentrum für operative, interventionelle und konservative Gefäßmedizin ist als Interdisziplinäres Gefäßzentrum anerkannt worden – erfolgreich zertifiziert

Freuen sich über die Anerkennung als Interdisziplinäres Gefäßzentrum: Dr. Thomas Frenzel, der Chefarzt des Institutes für Radiodiagnostik und inter-ventionelle Radiologie, Dr. Johannes Fischinger, der Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, Privatdozent Dr. Thomas Petzold, der Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie, und Dr. Klaus-Peter Reimund, der Ärztliche Di-rektor des Marienhaus Klinikums St. Michael Krankenhaus Völklingen (von links nach rechts). FOTO: Heribert Frieling

10.09.2008

Völklingen. Für das Marienhaus Klinikum Saarlouis – Völklingen ist es nach den Worten seines Ärztlichen Direktors Dr. Klaus-Peter Reimund „ein weiterer wichtiger Meilenstein in der Umsetzung unserer Medizinstrategie“. Nach der Etablierung des Brustzentrums und der Einrichtung des Zentrums für die Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Darmes ist nun auch das Zentrum für operative, interventionelle und konservative Gefäßmedizin als Interdisziplinäres Gefäßzentrum anerkannt und zertifiziert worden. Das Interdisziplinäre Gefäßzentrum, das am St. Michael Krankenhaus in Völklingen angesiedelt ist, ist das dritte seiner Art im Saarland, aber das erste, das nach den neuen, strengeren Richtlinien zertifiziert worden ist. Jetzt sind es nämlich drei Fachgesellschaften – die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie, die Deutsche Röntgengesellschaft und die Deutsche Gesellschaft für Angiologie –, die das betreffende Haus auf Herz und Nieren prüfen. Völklingen hat diese Prüfungen mit Bravour bestanden.

Dass es in wenigen Jahren gelungen ist, im St. Michael Krankenhaus ein Interdisziplinäres Gefäßzentrum zu etablieren, darüber freut sich Privatdozent Dr. Thomas Petzold, der Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie, ganz besonders; denn „diese Aufbauarbeit haben wir alle gemeinsam geleistet“. Im Haus sind neben den Gefäßchirurgen als erstes die Radiologen zu nennen, die unter der Regie von Chefarzt Dr. Thomas Frenzel schon seit Jahren diagnostische und interventionelle Radiologie betreiben. Bei diesen schonenden Behandlungsverfahren werden Gefäßeinengungen oder -verschlüsse mit Ballonkathetern aufgedehnt und, wo erforderlich, mit einem Stent stabilisiert. Oft bleibt dem Patienten dadurch eine Operation erspart. Auch die Internisten (Chefarzt der Inneren Medizin ist Dr. Johannes Fischinger) spielen im Gefäßzentrum eine wichtige Rolle; insbesondere dann, wenn sie mit Oberarzt Dr. Frank Tintinger einen eigenen Gefäßspezialisten in ihren Reihen haben. – Neben den internen stützt sich das Interdisziplinäre Gefäßzentrum auf ein Netzwerk von externen Kooperationspartnern. Das sind niedergelassene Ärzte, mit denen man zum Wohle der Patienten eng zusammenarbeitet.

Durch diese enge Vernetzung von stationärer und ambulanter Behandlung wird die Versorgung von Gefäßpatienten erheblich verbessert. Dass dieses Konzept ankommt, zeigen die Zahlen aus Völklingen. Werden hier pro Jahr rund 1.000 gefäßchirurgische Eingriffe, Angiografien und Dilatationen (also das Aufdehnen von Gefäßeinengungen) vorgenommen, so besuchen etwa 2.500 Patienten die spezielle Gefäßsprechstunde.

KONTAKT

Ihr Ansprechpartner:
Heribert Frieling
Postfach 12 20
56588 Waldbreitbach

Telefon: 02638 925-140
Mobil: 0171 9714955
E-Mail: info(at)marienhaus.de

Marienhaus - Zentrale Waldbreitbach

Margaretha-Flesch-Straße 5
56588 Waldbreitbach
Telefon:02638 925-140
Telefax:02638 925-142
Internet: www.marienhaus.de www.marienhaus.de